Essen und Trinken

Gebäck Bubble Waffeln sind in Deutschland noch selten

Die süße Alternative zum Döner

Archivartikel

Weich und warm fühlt sich der erste Biss an. Puderzucker und Sahne geben einen eindeutig süßen Geschmack ab, die Kiwi bildet dafür einen leicht säuerlichen Gegenpart. Auch Erdbeeren, Kokosraspeln und Himbeersoße landen auf dem Teller. Genauer gesagt in der Bubble Waffel. Die Süßspeise stammt aus Hongkong, ist dort seit den 1950er Jahren ein beliebter Snack und hat nun auch den Sprung nach Europa geschafft.

In Deutschland sind Bubble Waffeln aber noch eine Rarität, nach der man lange suchen muss. Fündig wird man unter anderem in Worms. Dort bietet der „Schoko Kebab“ das Teiggericht an. „Ich hab die speziellen Waffeln auf Mallorca gesehen und war sofort begeistert“, erzählt Florin Costinescu, der das Bistro in der Innenstadt betreibt.

Um Bubble Waffeln, übersetzt Blasen-Waffeln, herstellen zu können, benötigt man ein besonderes Waffeleisen. Eben eines, dessen Platten aus vielen Bläschen bestehen. Die Kunst besteht darin, den Teig nicht zu kalt und fest werden zu lassen, dass er noch wickelbar ist. Denn wer seine Bubble Waffel nicht am Tisch sitzend mit Messer und Gabel verzehren will, kann die Kalorienbombe auch gerollt und mit einer Papiertüte ummantelt mitnehmen.

Auf Wunsch auch mit Schokobons

Was alles in die Waffel kommt, ist der Neugierde und dem Geschmack des Kunden überlassen. Als Soße lieber Nutella oder Marmelade? Welche Früchte und was für Streusel sollen es sein? Im „Schoko Kebab“ stehen unter anderem Smarties, Mandeln, Nuss und Krokant zur Auswahl, dazu verschiedene Sorten Speiseeis. Extras wie Raffaello und Schokobons gibt es auf Wunsch auch. Und am Ende stellt sich noch die Frage: Mit oder ohne Sahne? „Nutella, Erdbeeren und Vanilleeis ist eine der beliebtesten Kombis“, sagt Costinescu.

In Worms kommt die Bubble Waffel gut an, auch weil sie eine süße Alternative zu Döner, Pizza oder Falafel darstellt. In Zukunft will Costinescu seine Waffeln auch auf Festen und Veranstaltungen in der Region anbieten.

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