Essen und Trinken

Dessert Luca Cinelli produziert Süßes in Frankfurt

Eiskalt von der Rolle

Eis, das mag wohl jeder. Im Sommer erst recht, aber natürlich auch im Winter. Mit heißen Himbeeren oder Vanillesoße. Schokoladen- oder Vanilleeis, Erdbeer- oder Himbeereis, Milch- oder Fruchteis. Die Palette an Geschmäckern ist riesig, der Kreativität mancher Eisverkäufer scheinen keine Grenzen gesetzt.

In Frankfurt aber ist eine Eisdiele heimisch, die eine ganz spezielle Form des kalten Desserts produziert: sogenannte Ice Cream Rolls, auf Deutsch: Eisrollen. Luca Cinelli ist Inhaber des nach seiner Familie benannten Eisladens. „Eis mal anders“ lautet der Slogan von „Cinelli‘s“ in der Frankfurter Innenstadt. „Mir war es wichtig, eine andere Art der Eisherstellung zu präsentieren“, erklärt Cinelli. Die sogenannten Ice Cream Rolls werden laut dem Eisverkäufer vor den Augen des Kunden hergestellt. Man bekomme „seine persönlich, individuell hergestellte Ice Rolls“ und könne dabei zuschauen, wie es „in zwei Minuten“ hergestellt werde. „Es ist ein megafrisches Eis“, preist Cinelli sein Produkt an.

Ursprünge in Thailand

Flüssige Eismasse wird bei der Herstellung zwei Minuten lang auf einer minus 30 Grad kalten Platte verteilt, dazugegeben wird die jeweilige Geschmackszutat. Mit Spachteln wird die Eismasse zusammen mit der Zutat zunächst zerhackt und anschließend wieder glatt gestrichen. Schließlich lässt sich die gefrorene Masse von der Platte in Rollen abscharben – fertig sind die Ice Cream Rolls.

Die Produktion sei um „vieles günstiger“ als herkömmliches Eis. „Ich muss keine teure Eismaschine kaufen, sondern arbeite mit einer Rollplatte“, erklärt Cinelli, der den Trend in Thailand entdeckt und Anfang 2016 nach Deutschland gebracht hat. Sowohl beim Produktionspreis als auch beim geschmacklichen Erlebnis komme „keine herkömmliche Eisdiele mit“. Etwa 5,50 Euro müssten Kunden in Frankfurt für einen Ice-Rollbecher bezahlen, sagt Cinelli.

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