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Obatzda zum Oktoberfeststart

Archivartikel

Heute ist es soweit: Die Wiesn startet. Und zu einer Maß Bier gehört eine gute Grundlage. Wer kein Fan von Schweinshaxe und Co. ist, für den gibt es Alternativen, etwa Obatzda-Kartoffeln. Mit ihnen kann man sich ein bisschen Oktoberfest-Feeling nach Hause holen.

Die warmen Pellkartoffeln werden mit selbst gemachtem Obatzda gefüllt und schmecken deftig-würzig – und sind definitiv sättigend. Durch die Radieschen-Vinaigrette erhalten sie nicht nur einen gewissen Pfiff, sondern schmecken frisch und leicht. Das Rezept reicht für vier Portionen.

Für die Vinaigrette sechs Radieschen waschen, abtrocknen und in feine Stifte schneiden. Ein halbes Bund Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden. Etwa einen Esslöffel zum Garnieren für später beiseite stellen. Drei Esslöffel Rotweinessig mit vier Esslöffel Olivenöl und zwei Teelöffel Senf gut verrühren. Mit Salz, ein wenig Zucker und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Dann Radieschen und Schnittlauch dazu geben, vermengen und die Vinaigrette beiseite stellen.

Vier große Kartoffeln säubern und samt Schale in Salzwasser gar kochen. Währenddessen vier Frühlingszwiebeln putzen, die Wurzeln und das dunkle Grün wegschneiden und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. 200 Gramm kräftig schmeckenden Camembert in kleine Würfel schneiden. Die heißen Kartoffeln längs halbieren und mit einem Teelöffel vorsichtig etwas aushöhlen.

Zur Kartoffelmasse den Camembert, ein Esslöffel Butter, die Frühlingszwiebeln, ein bis zwei Teelöffel Kümmelsamen und zwei Teelöffel Paprikapulver geben und mit einer Gabel gut vermengen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.

Die heißen Kartoffeln mit dem Obatzda füllen und mit zwei Esslöffel Radieschen-Vinaigrette beträufeln. Mit den beiseite gestellten Schnittlauchröllchen und etwas frisch gemahlenem Pfeffer garnieren und direkt servieren. tmn