Essen und Trinken

Poke Bowls: Leichte Kost in der Schüssel

Die Sozialen Netzwerke sind voll davon. Bunt befüllte Schüsseln, die aussehen wie Kunstwerke und exotische Geschmackserlebnisse versprechen. Bowls sind ein Essenstrend, der in den letzten zwei Jahren seinen Platz in den deutschen Innenstädten gefunden hat. Das Prinzip hinter dem Gericht ist simpel: Alle Zutaten landen in einer Schüssel. Töpfe und Pfannen sind überflüssig, da das Essen direkt in der Schüssel zubereitet wird. Lediglich Schneidebrett und Messer werden benötigt, um mundgerechte Gemüse-, Fleisch- oder Obststücke zu schnippeln. Die Idee ist, dass verschiedene Zutaten, Geschmäcker und Konsistenzen auf engstem Raum zusammenkommen.

Thorsten Kramer hat sich für eine spezielle Bowl-Richtung entschieden, die ihren Ursprung auf Hawaii hat: Die Poke Bowl. „Ich hab das Gericht in Frankfurt kennengelernt“, erzählt Kramer. Seine Begeisterung für das hawaiianische Nationalgericht war so groß, dass er das Kalea Poke Corner in der Mannheimer Neckarstadt eröffnete. Poke heißt in der Sprache der polynesischen Ureinwohner „in Stücke schneiden“, Kalea ist „die Strahlende, die Freude bringt“.

Fisch aus nachhaltigem Fang

„Die Menschen wollen gesunde und leichte Kost“, sagt Kramer. Reis ist die Grundlage einer jeden Poke Bowl, dazu kommen roher Fisch, Sesamöl und Sojasoße. Im Kalea gibt es Gurke, Rote Bete oder Rettich als Toppings. Zusätzlich hat der Kunde die Wahl zwischen Avocadocreme, Ananas oder Wakame, eingelegtes Seegras. Die selbst gemachten veganen Soßen heißen Wasabi-Mayonnaise oder Fruchtige Mango. Wer weder Lachs noch Thunfisch mag, kann Hühnchen oder Tofu wählen. Chiliflocken, Nüsse, Kokossplitter dienen als Aromaverstärker.

Auf frische und schmackhafte Zutaten kommt es an, denn alles wird unbearbeitet vermischt. „Unser Fisch kommt aus nachhaltigem Fang, das Gemüse so gut es geht aus der Region, die Kräuter baue ich im Garten meiner Eltern an“, erzählt Kramer.

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