Essen und Trinken

Sommerrollen mit Radieschen, Karotten und Fenchel

Archivartikel

Ich weiß noch genau, wann ich das erste Mal selbst gemachte Sommerrollen gegessen habe. Wie saßen um einen runden Tisch, jeder bekam einen tiefen Teller, um die Reispapiere einzuweichen und dann pickten, füllten, rollten und naschten wir.

Sommerrollen sind ein unfassbar unkompliziertes und leckeres Essen. Man kann sie als Snack, Vorspeise oder als komplette Mahlzeit zubereiten und in der Gruppe ähnlich gesellig zelebrieren wie Raclette oder Fondue.

Jetzt im Sommer, wo es wieder eine reichliche Auswahl an frischem Gemüse von den heimischen Feldern gibt und die Lust auf leichtes Essen steigt, sind solche Rollen einfach perfekt.

Je nach Gusto kann man sie vegan, vegetarisch oder auch mit Fleisch zubereiten. Ich habe mich diese Woche für eine einfache Variante entschieden. An Gemüse habe ich genommen, was da war: Radieschen, Karotten und Fenchel. Als „Hauptzutat“ gab es Tofu.

Für eure Rollen braucht ihr zunächst mal Reispapier, das gibt’s in jedem Asialaden oder im Supermarkt, außerdem noch Tofu nach Geschmack oder gerne auch angebratenes Huhn, Rind und Seitan. Das Fleisch am besten in fingerdicke Streifen schneiden. Das frische Gemüse wie Karotte, Radieschen, Fenchel, ebenfalls in dünne Streifen schneiden. Kräuter waschen und klein hacken. Wer mag, kann noch Sprossen oder Kresse dazugeben. Schließlich braucht ihr noch etwas weißen und schwarzen Sesam zum Bestreuen sowie einen Dip nach Wahl wie etwa Mangochutney, süß-saure Soße oder Erdnusssoße.

Das Reispapier weicht ihr eine Weile in Wasser ein, legt es dann vor euch und legt einen breiten Streifen Füllung darauf. Dann rollt ihr alles ein und klappt die Seitenränder ein wenig ein, damit die Füllung nicht heraus fällt. Das Reispapier klebt sehr gut und hält die Rolle super zusammen. Die Rollen in einen Dipp tauchen – und genießen.