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Spinat erst tauchen, dann schwingen

Archivartikel

Bevor Blattspinat gekocht wird, muss er gründlich gereinigt werden. Doch wie wird man die Erde los, die sich in den Ritzen abgelagert hat?

Niemand möchte auf Sandkörner beißen, wenn ihm Spinat serviert wird. Also muss die Erde aus allen Ritzen der Blätter entfernt werden. Am besten funktioniert das, indem das Bündel mit dem Kopf nach unten in eine Schüssel mit kaltem Wasser getaucht wird. Das reicht aber noch nicht. Das Bündel sollte mehrmals kräftig hin und her geschwungen werden, erklärt die Zeitschrift „Good Health“ in seiner März-Ausgabe. So falle die Erde besser ab als unter fließendem Wasser.

Bei Spinatblättern sollte der Käufer darauf achten, dass die Stängel knackig sind. Da Spinat beim Zubereiten auf dem Herd viel Wasser verliert, schrumpft sein Volumen erheblich. Als Faustregel gilt: Ein Bund reicht als Beilage aus.

Wer Spinat nach dem Kauf nicht gleich verarbeitet, kann die Bündel ungeschnitten und ungewaschen in einen Papierbeutel wickeln, diesen mit einem Plastikbeutel umhüllen und in den Kühlschrank legen. So halte er sich bis zu drei Tage. dpa