Essen und Trinken

Vorsicht bei Motten

Archivartikel

Für alle Corona-Hamster: In eingelagerten Trockenlebensmitteln siedelt sich mitunter Ungeziefer an. Das ist zwar harmlos, aber nervig. So geht man damit um.

Lebensmittelmotten stehen auf Getreideprodukte und Trockenobst. Ob sie in die Küchenschränke und Speisekammern einziehen, ist keine Frage schlechter Hygiene – teils kauft man die Tiere schon mit dem Müsli mit ein. Aber man sollte sie auch wieder loswerden: Das Bundeszentrum für Ernährung rät, die befallenen Lebensmittel dicht zu verpacken und sofort wegzuwerfen. Und zwar direkt in die Tonne außer Haus. Danach sollte man die Schränke gründlich auswaschen. Die Larven finden sich etwa in den Ritzen, unter Scharnieren oder auch eingepuppt an nicht befallenen Lebensmittelverpackungen. Schwer zugängliche Stellen kann man mit dem Staubsauger abfahren.

Geschmack beeinträchtigt

Motten verunreinigen die Lebensmittel mit Resten ihrer Haut, ihrem Kot und mit Spinnfäden. Das kann dem Bundeszentrum zufolge auch Inhaltsstoffe, Keim- oder Backfähigkeit sowie Geruch und Geschmack der Lebensmittel beeinträchtigen. Im schlimmsten Fall lösen sie Hauterkrankungen, Allergien, Bindehautentzündungen und Darmbeschwerden aus. tmn