Familie und Erziehung

Bald Raps auf dem Teller?

Nicht nur Rapsöl, sondern auch eiweißhaltige Lebensmittel aus Raps könnten in Zukunft in Supermarktregalen stehen. Bisher waren Rapsprodukte nicht zum Verzehr geeignet – zu bitter. Forscher der Technischen Universität München identifizieren nun im „Journal of Agricultural and Food Chemistry“ die dafür entscheidende Substanz. Vor allem ein Kaempferol-Derivat lässt Raps bitter schmecken. „Dies ist ein erster Schritt, um Raps für die menschliche Eiweißversorgung zu erschließen“, teilte der Münchner Lehrstuhl für Lebensmittelchemie mit. Neue Nahrungsquellen werden wichtiger. Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung seien vor allem bei der Eiweißversorgung Engpässe zu erwarten, sagte Thomas Hofmann, der die Studie geleitet hatte.