Feudenheim

Feudenheim Initiative plant Demonstration am Samstag

Aktion für den „Prinz Max“

Archivartikel

Sie wollen sich symbolisch schützend vor ihn stellen: Mitglieder der Feudenheimer Initiative „Rettet den Prinz Max“ planen am Samstag, 4. Mai, eine große Aktion vor dem katholischen Gemeindehaus in der Hauptstraße 33, das zum Verkauf steht. Nun sei es „fünf vor zwölf“, um das Haus zu retten – daher rufen sie dazu auf, sich um „fünf vor zwölf“, also 11.55 Uhr, vor dem Gebäude zu versammeln.

„Die Kirche wird in den nächsten Wochen über den Verkauf entscheiden. Jetzt heißt es: Flagge zeigen!“, so Irmi Benz, die Sprecherin der Initiative. Man wolle sich unter dem Motto „Fünfzehn Minuten für den Erhalt“ demonstrativ vor dem „Prinz Max“ versammeln und so zeigen: „Wir stehen vor dem Prinz Max!“ Die Initiative hat dafür mit Faltblättern, Plakaten in den Geschäften und beim Mai-Singen des Gesangvereins „Teutonia“ auf dem Rathausplatz geworben. „Die Menschen freuen sich, dass es Hoffnung für den Erhalt gibt“, so Irmi Benz.

Privater Käufer will Erhalt

Das ehemalige Wirtshaus „Prinz Max“ in der Hauptstraße 33 entstand um 1875. Seit 1927 dient es als Gemeindehaus. Die Katholische Kirche will es nun aber abgeben, weil die Zahl der Katholiken und damit der Kirchensteuerzahler sinkt, der Bauunterhalt daher zu teuer ist. Nachdem ein Verkauf an die Evangelische Kirche scheiterte, wurde das Gebäude auf dem freien Markt angeboten. Damit droht der Abriss. Nun fand sich aber ein Feudenheimer Unternehmer, der sich bereiterklärte, das Gebäude zu erwerben und den Saal für die Allgemeinheit zu erhalten (wir berichteten). Ob die Kirche sein Angebot annimmt oder an einen Investor veräußert, der mehr bietet, ist noch offen. pwr