Feudenheim

Feudenheim Landtagsabgeordneter enttäuscht von Reaktion des Katholischen Stadtdekanats auf sein Schreiben zum Prinz Max-Erhalt

Dekan Jung lässt Weirauch abblitzen

„Ich hätte von der Katholischen Kirche einen anderen Umgang erwartet.“ Irritiert und mit Verwunderung hat der Feudenheimer SPD-Landtagsabgeordnete Boris Weirauch die Reaktion des Katholischen Stadtdekanats Mannheim auf sein Schreiben kommentiert. Weirauch hatte sich in Sachen Erhalt des Prinz Max persönlich an Dekan Karl Jung gewandt, mit der Bitte, einen wie auch immer gearteten Erhalt des katholischen Gemeindesaals „wohlwollend in Betracht zu ziehen“.

Das Antwortschreiben war aus Sicht des Landtagsabgeordneten gleich in mehrfacher Hinsicht ein Ärgernis. Nicht nur, dass das Katholische Stadtdekanat den vom 9. August stammenden Brief erst am 26. September beantwortete, also über anderthalb Monate verstreichen ließ, auch der Inhalt war wenig befriedigend. In Sachen Erhalt des Gemeindezentrums Prinz Max in Feudenheim sei man weiterhin im Gespräch mit dem dortigen Stiftungsrat, hieß es kurz und bündig und weiter: „Einem Kauf durch die Stadt Mannheim steht von unserer Seite nichts entgegen.“

Zu allem Überfluss war auch noch der Name des SPD-Landtagsabgeordneten in der Adress- und Grußzeile falsch geschrieben. Dort hieß es jeweils „Weihrauch“ – wohl in Anlehnung an das bei kirchlichen Feiertagen verwendete gleichnamige Baumharz, das einen würzigen Duft verbreitet. dir