Feudenheim

Feudenheim Familiensonntag setzt die Jubiläumsfeierlichkeiten mit eindrucksvollem Programm rund um die Kulturhalle fort

Demonstration des Zusammenhalts

Archivartikel

Am Sonntag gingen die Feierlichkeiten rund um das 40-jährige Jubiläum der Kulturhalle mit einem Familientag weiter. Dieser begann mit einem ökumenischen Gottesdienst in der Halle, begleitet vom Männerchor der Teutonia. Auch die kleinen Sänger waren dabei, der evangelische Kinderchor Feudenheim sang mit dem Kinderchor der Christuskirche. Danach hatten Chor und Orchester des Gymnasiums zusammen mit dem Jugendchor Teutones einen begeisternden Auftritt.

Die jüngsten Sänger, die Teutonies, sollten eigentlich draußen singen, eifrig halfen sie, das Klavier aus der Kulturhalle zu schieben. Doch es regnete – Klavier wieder zurück. So sangen die kleinen Teutonies auf der großen Bühne.

Viele Besucher dürften Kindheitserinnerungen mit der Kulturhalle verbinden. „Ich bin mit der Kulturhalle aufgewachsen“, sagte Stefanie Weindel. Heute ist sie Vorstand und Twirling-Gruppenleiterin beim DJB Steuben. Auch die Steuben und die Viet Vo Dao-Abteilung des ASV kamen noch auf die Bühne. Auf den Laufsteg wagte sich dann die Freiwillige Feuerwehr Feudenheim, sie zeigte eine Modenschau mit sämtlichen Uniformen und Schutzanzügen, die man hoffentlich selten braucht, vom Tauchanzug mit Flossen bis zum Strahlenschutz. Eine witzige Sportart stellte die DJK vor: Cornhole. Es funktioniert ganz einfach, man wirft ein Säckchen mit Mais auf eine Rampe mit Loch. Im Idealfall trifft man das Loch.

Etwas ernster wurde es beim Stand des Kinderhilfswerks Plan. Bei der Aktion „Wasser für Ghana“ konnte man einen Kanister Wasser durch einen Hindernis-Parcours tragen, um zu sehen, wie schwierig es in manchen afrikanischen Ländern ist, an sauberes Wasser zu gelangen.

Mit weiteren Aktionen und Ständen vertreten waren auch das Grünwerk, die evangelische Gemeinde, InFamilia, die SPD Feudenheim mit dem AWO Spielmobil, der TSV Badenia mit Capoeira und das Theodor-Fliedner-Haus. Die Mitglieder der Bürgergemeinschaft, die Veranstalter der Feierlichkeiten rund um das Jubiläum, schwirrten zwei Tage lang wie die Bienen umher, um alles zu organisieren und zu begleiten – sie dürften kein Auge zugemacht haben. kge