Feudenheim

Feudenheim Traditioneller Cola-Ball – schon seit den 1950er Jahren ein Ereignis

Generationsübergreifende Sause

Die Thunderbirds mit Bandleader Joachim Schäfer hatten zum traditionellen Cola-Ball in die Kulturhalle gerufen. Begonnen haben die Thunderbirds im Teenager-Alter, an Weihnachten 1962. In den 1950er und 60er Jahren fand der Colaball im Rosengarten statt, nun hat sich die Sause seit einigen Jahren in der Kulturhalle etabliert, zu den Stammgästen kamen im Laufe der Zeit neue hinzu, und inzwischen gibt es ganze Colaball-Generationen.

Und die tanzten sich munter durch den Abend. Wenn die Thunderbirds auf der Bühne gerade mal Pause machten, wurde im Foyer weitergetanzt – allein, als Paar, in Formation, wie es gerade passt. Die Kulturhalle mit ihren 40 Jahren ist zwar nicht so alt wie die Musik, schafft aber trotzdem eine schöne Vintage-Kulisse. Das Repertoire der Thunderbirds reicht bis in die 50er Jahre zurück, denn es waren auch Rock’n’Roll-Klassiker wie „Memphis Tennessee“ von Chuck Berry und „Long Tall Sally“ von Little Richard zu hören. Immer wieder zwischendurch spielte die Band Instrumentalstücke der Shadows, die sie bereits von Beginn an begleitet hatten. Probleme bereitete Bandleader Schäfer der Anfang von „Come Together“ der Beatles: „Man muss aufpassen, dass die Zähne nicht rausfallen!“

Weibliche Unterstützung

Auch Unterstützung von außerhalb hatten die Thunderbirds, dieses Mal von Elke Singer, in den 80er Jahren Frontfrau der Rock-Coverband Elkie and The Stealers. Von ihr zu hören gab es unter anderem den Klassiker „You Really Got Me“ von den Kinks und „Oh Darling“ von den Beatles, das kurz nach seinem Erscheinen auch von Joy and The Hitkids gecovert wurde und sich für Frauen mit Blues- oder Soul-Stimme wunderbar eignet.

Und wie immer gilt: Nach dem Colaball ist vor dem nächsten Colaball.