Feudenheim

Feudenheim Klassiker der Rockmusik auf der Orgel in Epiphanias

Getragen von den Wogen der Begeisterung

Archivartikel

Gut 120 Besucher – zum großen Teil gar nicht mehr so jung – bekamen in der Kulturkirche Epiphanias jetzt ganz schön was „auf die Ohren“. Schlagzeug fusionierte mit der Orgel – und nein, diesmal gab es nicht nur Bach und Orff, sondern Die Toten Hosen, Metallica, Pink Floyd, Iron Maiden, The Doors, Deep Purple dröhnten durch den Kirchenraum und brachten das Publikum in Bewegung. Die beiden Musiker des Symphonic Rock Duos, Mario Kröger an der Orgel und Alex Wittmann am Schlagzeug, ließen zwei Stunden lang nicht nur die Empore von Epiphanias beben.

Und unten im Kirchenraum hieß es: Augen zu und Ohren auf, denn was die beiden Instrumentalisten aus Bruchsal musikalisch hervorbrachten, war etwas ganz Besonderes. Dass es möglich ist, Rock-Musik auf einer Kirchenorgel darzubieten, hat der ambitionierte Organist eindrucksvoll unter Beweis gestellt, gefühlvoll und akzentuierend begleitet von Schlagzeuger Alex Wittmann.

Mit ihren Neuinterpretationen bekannter Hits und Songs aus der modernen Musikliteratur – wie beispielsweise „Feer oft he Dark“ von Iron Maiden, „Break on Through“ von The Doors oder „Mutter“ von Rammstein – bewiesen Mario Kröger und Alex Wittmann, dass man mit Orgel und Schlagzeug auch anders umgehen kann. „Rock auf der Orgel“ war ein mitreißendes Konzert, das von den Musikfreunden begeistert aufgenommen wurde.

Von Bach bis Metallica

„Rock auf der Orgel“ ist auch der Titel ihrer neuen CD, von der das Symphonic Rock Duo zwei Titel gleich zu Beginn erklingen ließ: „3 Kreuze“ von der Deutsch-Rock Gruppe Die Toten Hosen und „For Whom the Bell Tolls“, ein frühes Stück von Metallica. Das war „Symphonic Rock“ in ihrer eigenen Interpretation. Mitreißende, wenn auch für eine Kirche nicht alltägliche Klänge, waren dabei zu hören. Freunde von guter Orgelmusik, aber auch von rockigen Tönen, waren begeistert von dem mitreißenden Programm der beiden Ausnahmemusiker.

Die Mischung aus Rock und Klassik spannte den Bogen von Bachs Toccata d Moll bis hin zu „Child in Time“ von Deep Purple. Ganz gleich, was Kröger und Wittmann auch spielten – das Duo überzeugte auf der ganzen Linie. Mit stehenden Ovationen dankte das Publikum dafür am Ende des Konzertes. Mit dem Klassiker von Metallica „Master of Puppets“ als Zugabe verabschiedeten sich Mario Kröger und Alex Wittmann schließlich. ost