Feudenheim

Feudenheim Appell vom Verein für Ortsgeschichte

Große Bedeutung fürs Ortsbild

Mit zwei Briefen hat der Verein für Ortsgeschichte Feudenheim an die Katholische Kirche, den Pfarrer und das Stadtdekanat appelliert, den „Prinz Max“ zu erhalten. „Aber wir haben keine Antwort erhalten, nicht einmal eine Eingangsbestätigung, wir werden einfach ignoriert“, beklagte sich der Vorsitzende Alois Putzer gegenüber dem „MM“.

Das historische, um 1875 entstandene Gebäude in der Hauptstraße 33 in Feudenheim habe eine „aus unserer Sicht unverzichtbare Bedeutung für das Ortsbild im historischen Ortskern von Feudenheim“, so Putzer in den Schreiben. „Mit dem Abriss des Prinz-Max als Begegnungsstätte und Veranstaltungsort ginge ein Stück Feudenheimer Ortsgeschichte unwiederbringlich verloren“, heißt es in dem Brief.

„Saal unverzichtbar“

„Der Prinz-Max und das angrenzende Bonhoefferhaus waren bisher Garanten für ein funktionierendes Kulturleben in Feudenheim, da sie sowohl für öffentliche als auch für private Veranstaltungen genutzt werden konnten. Auch in Zukunft ist es für das Vereinsleben in Feudenheim unverzichtbar, dass ein Saal dieser Größe zur Verfügung stehen wird“, schrieb Putzer und bekräftigte damit, was schon mehrere Feudenheimer Vereine – von „Teutonia“ bis DJK – erklärten. „Da sich jetzt die Möglichkeit abzeichnet, dass eine sinnvolle Nutzung des Grundstückes unter Erhalt des historischen Teils realisiert werden könnte, unterstützt der Verein für Ortsgeschichte ausdrücklich die Bemühungen vieler Feudenheimer Bürger, den Gebäudeteil entlang der Hauptstraße mit dem Saal im oberen Stock zu erhalten und weiterhin für Veranstaltungen nutzen zu können“, so Putzer. Er hoffe, dass bei den anstehenden Entscheidungen der Kirche „eine Möglichkeit gefunden wird, bei der die Wünsche eines großen Teils der Feudenheimer Bürger berücksichtigt werden. pwr