Feudenheim

Feudenheim Freude über Mitgliederzuwachs beim Goggelfest

Keine Zucht ohne Liebe zu den Tieren

Archivartikel

Kleintier- und Geflügelzüchtervereine haben es in der Gegenwart nicht leicht, Nachwuchskräfte für das zeitaufwendige Hobby zu begeistern. Umso erfreuter vermeldete Wolfgang Wellenreuther auf dem diesjährigen Sommerfest, dass sich die Goggelrobber in Feudenheim erfolgreich dem Trend widersetzten. „Wir haben seit einiger Zeit wieder frische Kräfte in unserem Verein“, wie der Erste Vorsitzende bekannt gab. Wellenreuther selbst hält den Hobbyzüchtern von der Theodor Storm Straße seit über vier Jahrzehnten die Treue.

Begeisterte Jungzüchter

„Wir können derzeit auf 150 Mitglieder bauen“, berichtete der Vorstand. Es sei toll, dass sich mittlerweile auch Züchter jüngerer Jahrgänge für diese Freizeitgestaltung begeistern könnten. „Mittlerweile sind sogar Damen dabei“, freute er sich. Das habe es vor einigen Jahren noch nicht gegeben. Auch bei der Züchterjugend gehe es aufwärts. Mit dem Schüler Leon Müllerleile könne ein Aushängeschild der Goggelrobber sogar auf viele Erfolge verweisen.

Drei Ausstellungen seien für die vereinsinternen Züchter Pflicht. „Aus den Ergebnissen der Lokal-, Kreis- und Landesschau ermitteln wir unseren internen Meister“, informierte der Vorstand. Welche Regeln es dabei zu beachten gelte, „erklärt allen Neulingen unser Zuchtwart Jürgen Osar“, meinte Wellenreuther. In erster Linie müssten angehende Hobbyzüchter eine gewisse Tierliebe mitbringen. „Ohne die geht es in der Zucht nicht“, betonte Wellenreuther.

Um weiterhin an Nachwuchskräfte zu kommen, sei natürlich die Öffentlichkeitsarbeit enorm wichtig. „Aus diesem Grund feiern wir einmal im Jahr unser Goggelfest“, wie der Vereinsvorsitzende hervorhob. Vor vier Jahren lag die Verantwortung für die Ausgestaltung der Festivität noch beim Wirt der Vereinsgaststätte. „Mittlerweile organisieren wir die Veranstaltung selbst“, erzählte der Vorsitzende. 400 halbe Hähnchen gingen an diesem Tag über die Theke.

Für die gute Stimmung zeigten sich die „Zwoa Spitzbuben“ verantwortlich. Das musikalische Duo war schon im vergangenen Jahr zu Gast und brachte auch diesmal wieder eigene Fans mit. Auch Fußballfans kamen bei den Goggelrobbern nicht zu kurz. Die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland konnten auf einer großen Leinwand verfolgt werden. jba