Feudenheim

Feudenheim Bürgergemeinschaft empfängt Gäste in der Kulturhalle / Viel Lob für ehrenamtliches Engagement

„Lebendig und liebenswert“

Spielmannszug Feudenheim, KG Lallehaag, Narrebloos Prinz Max, Frauenfasnacht Feudenheim: Am Samstagabend sind sie alle beim Neujahrsempfang der Bürgergemeinschaft Feudenheim als Begleitung des Vorstands einmarschiert in die voll besetzte Kulturhalle. In seiner Rede erinnerte Karlheinz Steiner, der Vorsitzende der Bürgergemeinschaft, nicht nur an die vielen erfolgreichen Veranstaltungen im vergangenen Jahr, sondern auch an mutige Entscheidungen des Vorstandsteams seit Gründung der Bürgergemeinschaft im Jahr 1964.

Spannendes Jahr für den Stadtteil

Im September vor 40 Jahren wurde die Kulturhalle gebaut, außerdem feiert in diesem Jahr die Schützengesellschaft 1744 ihr 275-jähriges Bestehen, und der TSV Badenia wird 130 Jahre alt. Steiner dankte allen, die zum Gelingen beigetragen haben, seinem Vorstandsteam, Renate Selke und ihren fleißigen Helfern in der Küche, den Vereinen für ihr tatkräftiges Engagement sowie den Ehrenamtlichen der Feuerwehr und den Kirchengemeinden. Sein besonderer Dank galt Wilhelm Heckmann, der als Vorsitzender des Verwaltungsrats 20 Jahre lang die Geschicke der Kulturhalle geleitet hat. Heckmann wurde deshalb zum Ehrenmitglied der Bürgergemeinschaft ernannt. Sein Nachfolger ist Thomas Schmitt, der frühere Kommandant der Berufsfeuerwehr.

Steiner konnte unter den zahlreichen Gästen auch den Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel (CDU), den Landtagsabgeordneten Boris Weirauch (SPD), die Stadträte Lena Kamrad (SPD), Bernd Kupfer (CDU) und Dirk Grunert (Grüne) sowie Bezirksbeiräte und Vertreter der örtlichen Vereine begrüßen. Die Grüße der Stadt überbrachte Stadtrat Kupfer. „Das letzte Jahr war geprägt von großen Veränderungen, auch in Feudenheim“, sagte er. Zur Stabilisierung des Stadtteils gehörten als wichtige Rahmenbedingungen eine gute Infrastruktur, Sicherheit, eine gesunde Umwelt und bezahlbare Wohnungen für alle Bürger. Wichtig für die Zukunft der Kinder sei eine kinder- und familienfreundliche Stadt. Daher seien der weitere Ausbau der Kinderbetreuung, die Schulbausanierung sowie neue Wohnungen und Freizeitangebote wichtig.

Für die von ihm aufgezählten Projekte Radschnellweg, Bundesgartenschau, Ausbau des Betriebshofes, Bebauung von Spinelli oder zusätzliche Verkehrswege, wie etwa Am Aubuckel, erntete Kupfer allerdings Buhrufe und Gelächter. Der Stadtrat appellierte an die Bürger, mit Stadt und Verwaltung zusammenzuarbeiten. Alle hätten schließlich das gleiche Ziel – nämlich „die Lebendigkeit des liebenswerten Feudenheim erhalten“. Auch Kupfer dankte den Vereinen für ihr Engagement, und auch Bürgerserviceleiterin Martina Matuschewski zeigte sich beeindruckt vom Zusammenhalt in Feudenheim. „Hier wird das Ehrenamt tatsächlich gelebt, ob von Vereinen oder Bürgerinitiativen“. .

Das Programm wurde wieder von zahlreichen Feudenheimer Vereinen gestaltet: Für die temperamentvollen Tänze der KG Lallahaag, der DJB Steuben und der DJK Gruppe Maxis in Motion gab es ebenso viel Beifall wie für den rasanten Capoeira-Auftritt der TSV Badenia oder den lustigen Sketch der Frauenfasnacht Feudenheim zum Thema „100 Jahre Frauenwahlrecht“. Für schwungvolle musikalische Unterhaltung sorgten der Spielmannszug Feudenheim, die Teutones des GV Teutonia sowie Malte Zimdahl. Der Mitbegründer von Kulturevents Feudenheim amüsierte das Publikum am Piano mit dem witzigen Lied „Ich trau’ mich nicht“.

Mit dem farbenfrohen Auftritt der Sternsinger endete der rundum gelungene Abend, durch den Christian Schulze, der Zweite Vorsitzende der Bürgergemeinschaft, zusammen mit Erika Marpe gekonnt und charmant führte. Bei Sekt und leckeren Snacks im Foyer nutzten viele Gäste schließlich die Gelegenheit zum Gedankenaustausch.