Feudenheim

Feudenheim Initiative hält an Rettung des „Prinz Max“ fest

Listen jetzt per Post geschickt

Von Mai bis Ende Juli hatte die Initiative „Rettet den Prinz Max“ um die Vorsitzende der Feudenheimer Frauenfasnacht, Irmi Benz, auf Festen, Infoständen oder in Geschäften im Stadtteil 2227 Unterschriften gesammelt für den Erhalt des traditionsreichen Gebäudes. Und eigentlich hatte man die Listen dem Freiburger Erzbischof Stephan Burger längst übergeben wollen – doch eine Antwort auf eine entsprechende Bitte um einen Termin steht seit Sommer des vergangenen Jahres noch immer aus. Jetzt hat die Initiative die Listen kurzerhand vor Weihnachten per Post gesendet. Eine Reaktion habe es bisher nicht gegeben.

Immerhin habe es zwischenzeitlich ein Gespräch mit einem Vertreter der Erzdiözese und der Seelsorgeeinheit Maria Magdalena gegeben, berichtet Irmi Benz. Freilich herrsche vonseiten der katholischen Kirche weiterhin die Auffassung vor, dass das Gebäude marode ist und die erforderlichen Mittel, den „Prinz Max“ barrierefrei zu machen und in den Brandschutz zu investieren einen unverhältnismäßigen finanziellen Aufwand bedeuteten. Die Kirche will, wie bereits mehrfach berichtet, das Haus abreißen.

Haus für Allgemeinheit erhalten

Sie vertritt die Auffassung, dass mit der Kirche, den darunter liegenden Gemeinderäumen und dem Pfarrhaus ein guter und ausreichender Standort vorhanden sei. Die Kirchenvertreter hätten der Initiative „Rettet den Prinz Max“ auch mitgeteilt, dass die Entscheidung über einen Verkauf von den zuständigen Gremien der Seelsorgeeinheit getroffen würde.

Die Initiative habe gegenüber den Kirchenvertretern noch einmal an die soziale Verantwortung der Kirche appelliert, nach wie vor halte man am Ziel fest, den „Prinz Max“ als Veranstaltungsstätte zu erhalten. Das Gebäude sei nach Auffassung von „Rettet den Prinz Max“ keinesfalls marode, eine Sanierung mit überschaubaren Mitteln sei möglich, so Irmi Benz. „Die Unterhaltungskosten sind auch nicht so furchtbar hoch, das Gebäude könnte sich mit einer guten Vermietung tragen“, so die Sprecherin der Initiative. Wenn der „Prinz Max“ verkauft werden sollte, dann sei es wichtig, einen Käufer zu finden, der das Haus für die Allgemeinheit erhalten will.