Feudenheim

Feudenheim Verwaltung informiert über Buga-Betrieb

Pflanzarbeit und Pflege

Nachdem der Tagesordnungspunkt „zentraler Betriebshof des Grünflächenamtes“ bei der letzten Gemeinderatssitzung wegen noch zu prüfender Fragen abgesetzt worden war, hatte auch der Bezirksbeirat Feudenheim noch ein paar Überlegungen an die Verwaltung weitergeleitet. Gleichzeitig bittet das Stadtteilgremium darum, in die weiteren Planungen rechtzeitig einbezogen zu werden, um gegebenenfalls die betroffenen Anwohner informieren zu können. Die formulierten Fragen wurden nun zur öffentlichen Bezirksbeiratssitzung am Mittwoch schriftlich beantwortet.

Kosten bis zu 1,6 Millionen Euro

Nach Auskunft von Bürgermeisterin Felicitas Kubala favorisiert der von ihr verantwortete Fachbereich Grünflächen und Umwelt weiterhin die Zusammenlegung seiner Betriebsteile an einem Standort und hält nach intensiver Prüfung Spinelli dafür geeignet. Der Standort erfülle alle Voraussetzungen, um eine Zentralisierung wirtschaftlich durchzuführen und nachhaltig betreiben zu können. Ein Grünbetriebshof für die Bundesgartenschau allein müsste mindestens 4000 Quadratmeter groß sein. Die Kosten hierfür lägen je nach Größe und Ausstattung zwischen 1,1 und 1,6 Millionen Euro. Die Kosten seien im Durchführungsbudget der Bundesgartenschaugesellschaft aber nicht enthalten.

Die Aufgaben, die ein Grünhof während der Buga-Veranstaltung übernehmen müsste, sind vielfältig. Neben der Lagerung von Schüttgütern, Pflanzen und Grünschnitt übernehmen die Mitarbeiter sämtliche Errichtungs- und Pflanzarbeiten. Vom Betriebshof aus erfolgt unter anderem die Koordination aller Unterhaltungs- und Pflegearbeiten der Grün- und Freiflächen, der Sport-, Spiel- und Bewegungsplätze, der Bäume, der Infrastruktur sowie die Bewässerung. dir