Feudenheim

Feudenheim Realschule verabschiedet ihre Zehntklässler

Reisegutschein für Lieblingslehrer

Archivartikel

Stefan Köhler zeigte sich zufrieden: „80 von 86 Schüler haben bestanden“, erklärte der Schulleiter. „Wobei drei Jugendliche freiwillig wiederholen“, wie der Rektor der Feudenheimer Realschule verriet. Auch bei den Jugendlichen der abgehenden zehnten Klassen war die Freude an diesem Tag groß. In Kleidchen oder Jackett zeigte sich der Nachwuchs modisch adrett in Szene gesetzt, als in der Kulturhalle das vorerst letzte Kapitel der Schulzeit gefeiert wurde.

Elf Schüler durften sich aufgrund außerordentlich guter Noten über einen Buchpreis freuen. Prüfungsbeste war mit einem Notenschnitt von 1,2 Annika Madinger. Auch Joseph Siril zeigte sich zufrieden mit seinem Realschulabschluss. Der 17-jährige Schülersprecher schaute bereits in die Zukunft und möchte später als Sozialpädagoge arbeiten. Noch einen schulischen Zwischenspurt vor dem Studium möchten Lisa Zeidler und Denise Waimann einlegen. „Wir wollen das Abitur dranhängen“, berichtete Lisa Zeidler. Später wollen beide als Lehrerinnen arbeiten. „Für das Abschlussfest haben wir uns zudem im Organisationsteam engagiert“, erklärte Denise Waimann.

Ein großes Dankeschön der beiden ging an Klassenlehrer Arne Müller. „Er hat uns in den vergangenen vier Jahren begleitet“, erklärte die 15-Jährige. Weil der Deutsch- und Geschichtslehrer das Reisen liebe, „haben wir unter den Schülern Geld für einen Gutschein gesammelt“, verriet Lisa Zeidler. „Herr Müller war doch stets in den Ferien so gern unterwegs, um uns später von seinen Erlebnissen zu berichten.“

„Eine tolle Atmosphäre“

Überhaupt wird die 17-Jährige nach eigenen Angaben die Schulzeit in guter Erinnerung behalten. „Es war eine tolle Atmosphäre an der Schule“, stimmte auch Denise Waimann zu. Die 15-Jährige, deren Lieblingsfach eigentlich Englisch war, hatte sich mit der besten Deutschprüfung selbst belohnt.

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung nahm der Nachwuchs die Pädagogen mit einem Lehrermemory in die Pflicht. Rektor Köhler sollte dabei alte Babybilder den aktuellen Porträts der Kollegen zuordnen. Mit einer Powerpoint-Präsentation konnte das Publikum darüber hinaus in Impressionen der Abschlussfahrt und des Schulabschlussstreichs eintauchen. jba