Feudenheim

Feudenheim Erste ökumenische JazzVesper in der Epiphaniaskirche mit Alexandra Lehmler

Saxofon-Klänge begleiten Gottesdienst

Musik im Gottesdienst – das passt nicht nur sehr gut zusammen, wenn die Musik von der Kirchenorgel kommt. Auch Jazz macht sich im Gottesdienst sehr gut, wie Alexandra Lehmler und Matthias Debus bei der Jazz-Vesper bewiesen. Es war die erste ökumenische Jazz-Vesper, zu der die Kulturkirche Epiphanias eingeladen hatte. „Wir wollen gemeinsam beten, gemeinsam hören, singen und uns von der Musik in Schwingung versetzen lassen“, begrüßte Pfarrerin Dorothee Löhr die Besucher der Jazz-Vesper.

In Alexandra Lehmlers Welt spielt das Saxophon eine Hauptrolle. Die Jazz-Musikerin, die an der Mannheimer Musikhochschule studiert hat, ist aus der Jazz-Szene der Region nicht mehr wegzudenken. In der Epiphaniaskirche trat sie gemeinsam mit Matthias Debus auf, einem Kontrabassisten, der unter anderem mit Thomas Siffling und Dirik Schilgen zusammen spielt, aber eben auch mit Alexandra Lehmler.

Zartbittere Töne

Die Jazz Vesper begann mit ganz sanften Tönen, den ganzen Abend spielte Alexandra Lehmler so, als ob ihr Rohrblatt am Saxofon aus Zartbitterschokolade bestünde. Pfarrerin Löhr stellte das Themenlied des Abends vor, das „herzliebster Jesu, was hast du verbrochen“ hießt und somit genau in die Passionszeit passte. Lehmler und Debus improvisierten dieses Lied, aber auch die Gäste kamen an die Reihe, in dem sie die einzelnen Strophen mit Gesang begleiteten. Dorothee Löhr sprach über die eine Bitte aus dem Vaterunser, die da heißt „Und führe uns nicht in Versuchung“, die man in sehr unterschiedlicher Art und Weise auslegen kann. Nach einem Abschlusslied der beiden Musiker war der Abend jedoch noch nicht zu Ende. Pfarrerin Löhr schenkte jedem der beiden einen Granatapfel, die Frucht aus dem Paradies. Danach gab es im hinteren Teil der Kirche Getränke, während Alexandra Lehmler und Matthias Debus noch weiter spielten. aso