Feudenheim

Feudenheim Aufforderung zu Dialog über geplanten Grünhof

SPD sieht Kubala in der Pflicht

Die SPD-Gemeinderatsfraktion fordert die zuständige Bürgermeisterin Felicitas Kubala auf, in der Frage des geplanten zentralen Grünhofs in Feudenheim auf die neu gegründete Bürgerinitiative Feudenheim-Nord aktiv zuzugehen. Nach einem von den Sozialdemokraten initiierten Informationsaustausch mit der Bürgerinitiative stellen die SPD-Stadträte Boris Weirauch (MdL) und Ralph Waibel fest: „Im Stadtteil gibt es noch viele offene Fragen, die Bürgermeisterin Kubala als zuständige Dezernentin gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern beantworten muss“.

Um Verständnis werben

In einer so wichtigen und offenbar nicht unumstrittenen Frage wie der Neuerrichtung eines zentralen Grünhofs auf Spinelli sieht die SPD-Gemeinderatsfraktion Felicitas Kubala in der Pflicht. „Auch wenn zentrale Bauvorhaben von der Sache her häufig politisch kontrovers sind, muss man dennoch sein Möglichstes tun, bei Bürgerinnen und Bürgern um Verständnis zu werben, Kritikpunkte aufzunehmen und Problemanzeigen zu lösen, um zu verhindern dass man sich hinterher wundert, dass es eventuell schief gelaufen ist“, erklärt Weirauch.

Beim Treffen der Stadträte mit der Bürgerinitiative Feudenheim-Nord sei deutlich geworden, dass es noch einigen Klärungsbedarf im Stadtteil gibt, gerade auch hinsichtlich des prognostizierten Verkehrsaufkommens. Die Fachverwaltung plant, auf dem Spinelli-Gelände in Feudenheim die derzeit über die Stadt verteilten vier Grünhöfe in einem Neubau auf 2,8 Hektar zu zentralisieren. Die Entscheidung trifft der Gemeinderat voraussichtlich im Sommer. red