Feudenheim

Feudenheim Landfrauen auf Tour in der Pfalz

Unterwegs im Planwagen

Ihr diesjähriger Ausflug führte die Feudenheimer Landfrauen nach Freinsheim in die Pfalz. Dort angekommen wurden die Mannheimer Reisegesellschaft schon zu einer Stadtführung erwartet, die man allerdings wegen der großen Teilnehmerzahl in zwei Gruppen aufteilte. Bei der Führung erfuhren die Landfrauen, dass das Gebiet des heutigen Freinsheim schon früh bewohnt war, denn dies belegen zahlreiche Funde aus der Steinzeit, aus der Urnenfeldkultur und aus der Römerzeit. Erstmals schriftlich erwähnt wird „frainsheim“ in einer klösterlichen Urkunde aus dem Jahr 774. Ein Herr namens Sigibald schenkte seinen Grundbesitz der Abtei Weißenburg im Elsass.

Zu dick für die Mauer

Am Rande der Tour durch ihre Stadt erzählte die Stadtführerin noch eine kleine Anekdote: Ein ehemaliger Bürgermeister, der etwas sehr beleibt gewesen sei, habe sich nachts an der engsten Stelle zwischen Festungsmauer und Haus eingeklemmt. Er konnte nicht mehr alleine loskommen und wurde so am nächsten Morgen von Schulkindern entdeckt und befreit.

Die Landfrauen erlebten Freinsheim als liebenswerte Stadt mit Flair, man habe sie sofort ins Herz geschlossen haben. Nach dem Mittagessen im Kreuzhof ging es eine Stunde lang mit Pferden und Planwagen quer durch die Weinberge, um dort ein Picknick zu machen. Leider hatte der Wettergott etwas dagegen, und so wurde kurzerhand das Picknick wieder in den Kreuzhof verlegt. Alles in allem erlebten die Landfrauen einen informativen und rundum schönen Ausflug. scho