Feudenheim

Feudenheim Heute öffentliche Bezirksbeiratssitzung

Verwaltung informiert über Spinelli

Archivartikel

Die zukünftige Nutzung des Areals der ehemaligen Spinelli-Kaserne steht im Mittelpunkt der heutigen öffentlichen Bezirksbeiratssitzung, um 19 Uhr in der Kulturhalle, Spessartstr. 24-28. Die Bezirksbeiräte hatten der Verwaltung vorab einige Fragen zu Umfang und Art der geplanten Wohnbebauung, zur Nahversorgung, aber auch zur Verkehrserschließung zukommen lassen. Das Augenmerk der Feudenheimer Stadtteilpolitiker richtet sich dabei auch auf die Planungen „Spinelli Nord“ in Käfertal-Süd.

Hier sollen bis zu 2000 Wohneinheiten in Einfamilienhäusern und Mehrgeschossgebäuden entstehen. Rund 250 weitere Wohnungen baut die GBG Wohnungsbaugesellschaft am Wingertsbuckel. Zum Auftragsvolumen der GBG gehört auch die Errichtung eines zentralen Betriebshofs, der wegen seiner Lage und befürchteter Schadstoff- und Lärmemissionen durch das erhöhte Verkehrsaufkommen bei den Feudenheimern besonders umstritten ist. Am 24. Juli steht im Gemeinderat die Entscheidung an.

Ist an dem neu entstehenden Quartiersplatz im Kreuzungsbereich Dürkheimer-/Völklinger Straße ein Supermarkt mit bis zu 1500 Quadratmetern Verkaufsfläche möglich, spricht die Verwaltung am Wingertsbuckel mit 500 bis 600 Neubewohnern allenfalls von kleineren Lebensmittelbetrieben. „Ein größerer Lebensmittelmarkt ist dort aufgrund der fehlenden Mantelbevölkerung nicht tragfähig“, heißt es in der Stellungnahme, die dem Bezirksbeirat zu seiner heutigen Sitzung vorliegt. Bei den weiteren städtebaulichen Planungen sei aber noch zu prüfen, ob und wie die Sicherung der Nahversorgung im Detail entwickelt werden könne.

Laut Verwaltung ist die Schadstoffbelastung im Boden bislang „eher unkritisch“. Im Grundwasser seien an verschiedenen Stellen aber mit chlorierten Kohlenwasserstoffen belastete Proben entnommen worden. Genaue Herkunft und Ausbreitung würden derzeit noch untersucht. dir