Feudenheim

Feudenheim Appell zum Erhalt des „Prinz Max“

„Wichtig für Heimat und Identität“

Trauern oder feiern? Das wissen die Mitglieder der Initiative „Rettet den Prinz Max“ noch nicht – aber nach ihrer Information steht die Entscheidung über die Zukunft des katholischen Gemeindehauses in Feudenheim unmittelbar bevor. Die Frage ist, ob es erhalten oder abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird, womit dann der Saal verloren ginge. Beim Feudenheimer Weihnachtsmarkt am Samstag wollen die Mitglieder der Initiative jedenfalls öffentlich auftreten, ihre Freude oder Trauer bekunden – je nach Entscheidung.

In einem offenen Brief an Pfarrer Daniel Kunz und die Mitglieder des Stiftungsrates der Seelsorgeeinheit Maria Magdalena hat die Initiative, gestützt auf über 2000 Unterzeichner einer Petition, jetzt erneut den Erhalt des Gebäudes gefordert.

Besondere Bedeutung

„Der Charme des ’Prinz Max’ und seine Bedeutung für Feudenheim sind einzigartig. Geben Sie dem ’Prinz Max’ eine Zukunft, damit er nicht der Vergangenheit angehört!“, so der Appell. Dabei gehe es „um Heimat und Identität, nicht um irgendeinen Saal“, wobei die Nachfrage hoch und die Gesamtkonstellation von Bühne, Nebenraum und Küche „von besonderer Bedeutung“ für Vereine und Gruppen der Gemeinde sei. Die bei den Veranstaltungen erzielten Überschüsse sind bisher vielen kirchlichen oder kirchennahen Projekten zugutegekommen. „Mit seiner fast 100-jährigen Tradition bietet selbst der inzwischen notleidende ’Prinz Max’ zudem noch immer eine einmalige Atmosphäre“, so das Schreiben. Das Gemeindehaus stelle „ein äußeres Zeichen von Kontinuität und Verlässlichkeit“ dar: „Gerade deshalb sendet er so starke Signale aus!“ Diese Bedeutung solle die Gemeinde „nicht geringschätzen, sondern vielmehr stolz darauf sein, wozu Kirche imstande ist, wenn es um soziale Kompetenzen und Kreativität geht“. pwr