Feudenheim

Feudenheim Jochen Scheerer, der Vorsitzende des Hilfsvereins Kinderpan, berichtet von seiner Reise nach Benin

Wie der Nikolaus nach Natitingou kam

Er kümmert sich seit 13 Jahren nunmehr liebevoll und mit vollem Engagement um Waisenkinder in Benin, sein Verein Kinderpan hat dort in Kuaba ein SOS-Kinderdorf errichtet und eine Schule gebaut: Jochen Scheerer. Der Feudenheimer ist Vorsitzender des Vereins, er und unterstützt die Jungs und Mädchen nach Kräften, damit diese eine solide Ausbildung – und damit eine Zukunft – haben: Jochen Scheerer.

Fünf Klassen mit je 50 Schülern

Der Feudenheimer war jetzt erst wieder in dem westafrikanischen Land, wo er im Süden die Schulgebäude und das Kinderdorf besuchte. Fünf Klassen mit jeweils etwa 50 Kindern erhalten dort Unterricht. Und auch für Mädchen und Jungs im Norden von Benin, in Natitingou, hatte Scheerer bei seinem jetzigen Besuch einen Überraschungsgast dabei: den Nikolaus.

Sechs Jahre lang besuchen die Kinder Kuaba die von Kinderpan gebaute Schule, sie erhalten so eine gute Schulbildung. Kontaktpartner vor Ort ist Victor Okbaati, der das SOS-Kinderdorf in Kuaba leitet, er pflegt die guten Kontakten mit Einheimischen und Lehrern und ist für Kinderpan ein wichtiger Partner.

Im Norden des Landes fehlt es, wie Scheerer berichtet, dagegen an vielem, das hier bei uns in Deutschland selbstverständlich ist. Schulen zu allererst, aber auch Milchpulver, Seife und andere Hygieneprodukte, Petroleum oder Kerzen sind in Natitingou Mangelware. All das hatte Scheerer dabei bei seinem jüngsten Besuch – und darüber hinaus auch Dinge, die Kindern auf der ganzen Welt Freude machen: Süßigkeiten und Luftballons. Und so kam den zum allerersten Mal der Nikolaus zu den Mädchen und Jungs im Norden von benin, „die Kinder jauchzten und quietschten vor Glück“, schreibt Scheerer. Normalerweise werden dort 150 Jungs und Mädchen in drei Klassen unterrichtet, weitere 30 Kinder hat man inzwischen aber auch noch aufgenommen.

Alle diese Hilfsprojekte sind nur möglich danke der Unterstützung von Spendern, bei denen sich Scheerer von Herzen bedanken will: Da ist eine Stiftung einer Familie in der Berliner Gegend, das ist Ulrich Schaefer, der zu Gunsten von Kinderpan auf Geburtstagsgeschenke verzichtete und dem Verein so 750 Euro zukommen ließ, aber auch die „Eine Welt AG“ am Gymnasium Kenzingen, Mira Gündel und die Praxis Marcus Wurst, die Hunderte von Zahnpasta-Tuben und Zahnbürste zur Verfügung gestellt hatte. „Ich möchte auch meinem Bruder und meiner ganzen Familie Danke sagen für die Hilfe, und allen Spendern und Paten und Jens Madl, der uns seit Jahren unterstützt.

Kinderpan will die Hilfe in Benin auch weiterhin fortführen, eine weitere Reise nach Afrika ist für das Frühjahr geplant. Scheerer fasst sein großes Engagement für die Kinder ganz bescheiden zusammen: „Man muss die Aufmerksamkeit auf das Gute in der Welt lenken und das Schlechte nicht mit Gedanken füttern“. scho