Feudenheim

„Wir haben die Tatsachen akzeptiert“

Archivartikel

Aus zwei Gemeindehäusern wird eines, das Epiphanias-Haus inklusive Kindergarten fällt komplett weg, ein Neubau bei der Johanneskirche entsteht. Wie steht der Ältestenkreis der evangelischen Gemeinde Feudenheim dazu? „Die Zusammenlegung der beiden Gemeinden ist bereits über zehn Jahre her. Es war ein langer Prozess bis zum heutigen Sachstand“, sagte Dorothea Horz, Vorsitzende des Ältestenkreises, bei dem sie auch zuständig ist für Bauangelegenheiten. „Eine Verkleinerung der Flächen war absehbar. Das haben die Gemeindemitglieder mehr oder weniger akzeptiert. Der Stachel ist nur, dass es noch kleiner wird wie ursprünglich gedacht.“

Doch es gebe auch Positives, denn die Gemeinde hat weiterhin zwei Kirchen zur Verfügung. „Die Epiphaniaskirche hätten wir ungern hergegeben“, so Horz. Bei sinkenden Gemeindemitgliederzahlen sei es klar, dass man diesen hohen Gebäudestand nicht hätte halten und nicht von der Kirchensteuer finanzieren können. Auch in anderen Stadtteilen liefen ähnliche Prozesse, wie zum Beispiel in der Neckarstadt. „ Wir haben die Tatsachen akzeptiert und arbeiten konstruktiv mit den Architekten zusammen.“ Wenn das neue Haus mit den verkleinerten Räumen dann stehe, gelte es für die Nutzer, sich präzise zeitlich abzusprechen, so Dorothea Horz.

Die Räume werden unter anderem genutzt für Seniorentreffen, auch Chor und Posaunenchor werden hier ihre Proben abhalten. Kge