Feudenheim

Feudenheim Großer Empfang der Bürgergemeinschaft erneut sehr gut besucht / Vielfältiges Programm mit Tanz und Musik

Zwei Bauprojekte bestimmen das Jahr

Wie in jedem Jahr lud die Bürgergemeinschaft Feudenheim zu ihrem diesjährigen Neujahrsempfang in die Kulturhalle ein. Zu Beginn konnte Vorsitzender Karlheinz Steiner unter den vielen Gästen auch den Bundestagsabgeordneten Nikolas Löbel (CDU), den Landtagsabgeordneten Boris Weirauch (SPD), viele Stadträte und Bezirksbeiräte, Bürgerserviceleiterin Martina Matuschewski sowie zahlreiche Vertreter der unter dem Dach des Bürgergemeinschaft zusammengeschlossenen Vereine und weitere Feudenheimer Bürger begrüßen.

„Vorbildliches Engagement“

In seiner kurzen Eröffnung ging Steiner auf Schwerpunkte der Tätigkeit der Bürgergemeinschaft im zurückliegenden Jahr ein: Alljährlich organisiert die Bürgergemeinschaft zahlreiche Veranstaltungen, wie beispielsweise den Neujahresempfang, den Fastnachtsumzug, den Ostermarkt und den Sommertagszug, das Feudenheimer Brunnenfest, den Martinsumzug, den Weihnachtsmarkt auf dem Rathausplatz und die Weihnachtsandacht auf dem Friedhof. Steiner dankte seinen Vorstandsmitgliedern und allen Helfern, die zum Gelingen dieser vielen Ereignisse beigetragen haben.

Einen besonderen Stellenwert hat in der Bürgergemeinschaft die Verwaltung der Kulturhalle, deren 40-jähriges Bestehen im vergangenen Jahr gefeiert wurde. Sie gehöre zu den zwei großen Bauprojekten, welche die kommenden Jahre in Feudenheim bestimmten, erklärte Stadtrat Roland Weiß (ML), der die Grüße der Stadt Mannheim überbrachte: „Die Kulturhalle, die gehegt und gepflegt wird durch die Bürgergemeinschaft, die nicht locker gelassen hat, den Gemeinderat auf den erheblichen Sanierungsstau hinzuweisen.“

Der Gemeinderat habe deshalb bei den jüngsten Haushaltsberatungen nicht nur mit großer Mehrheit die Erstellung eines Sanierungskonzepts beschlossen, sondern auch einen zusätzlichen Zuschuss von 50 000 Euro im Jahr festgelegt. Außerdem habe der Stiftungsrat der katholischen Seelsorgeeinheit Maria Magdalena Anfang Dezember seine Planungen zur Umgestaltung des „Prinz Max“ bekanntgegeben. Für den Erhalt dieses zweiten beliebten Veranstaltungshauses in Feudenheim hatte sich eine Bürgerinitiative unter Führung von Irmi Benz, Präsidentin der Frauenfasnacht Feudenheim, vehement eingesetzt. „Beides ist Ausdruck des großen und vorbildlichen ehrenamtlichen Engagements in Feudenheim, das den Stadtteil lebens- und liebenswert macht – und das auch beim Neujahrsempfang zum Ausdruck kam“, lobte der Stadtrat.

Es folgte ein fulminanter Auftakt des Rahmen-Programms, durch das Iris Freund und Christian Schultz führten: der farbenfrohe Einzug der Stadtprinzessin Maren-Michelle I. mit der KG Lallehaag, dem Spielmannszug Feudenheim, der Narrebloos Prinz Max und der Frauenfasnacht Feudenheim. Allerliebst war der „Froschkönig“-Schautanz der Wichtelgarde des Lallehaag, bei dem die Drei- bis Sechsjährigen als Frösche und Prinzessinnen munter über die Bühne purzelten.

Nach Grußworten der Stadtprinzessin, des Lallehaag, der Narrebloos und der Frauenfasnacht wurden Wilhelm Heckmann, mehr als 21 Jahre lang Vorsitzender des Verwaltungsrates der Bürgergemeinschaft, sowie – posthum – auch der Ehrenpräsident der Narrebloos, Gerhard Hitter, mit dem Klaus-Peter-Becker-Pokal ausgezeichnet, der an den verstorbenen Senatspräsidenten des Lallehaag erinnert.

Fulminantes Programm

Beim Schautanz der DJB Steuben fiel zwar die Musik aus, doch das Publikum gab klatschend den Rhythmus für das faszinierende Twirling vor. Nach dem temperamentvollen Schottentanz der DJK-Gruppe Maxis in Motion griff Malte Zimdahl von den Kulturevents am Piano in die Tasten. Zwischen seinen amüsanten Liedvorträgen zog Bürgerserviceleiterin Matuschewski eine positive Bilanz des Jahres 2019. Nicht nur die Zahl der täglichen Nutzer des Büros sei gestiegen auf 60, sondern auch die Anzahl der Trauungen auf 130, „womit Feudenheim der stärkste dezentrale Trauort in Mannheim ist“.

Traditionell endete das Bühnenprogramm mit dem Auftritt der Sternsinger. Es war ein langes und angenehmes Treffen mit einem vielfältigen Meinungsaustausch zu den im Stadtteil anstehenden Themen.