Formel 1

Formel 1 Beginn in Bahrain statt in Australien

Nächster Notkalender

London.Die Corona-Pandemie zwingt die Formel 1 schon vor ihrem Auftakt zum Improvisieren, Mick Schumacher wird sein Königsklassen-Debüt in der Wüste feiern. Unter dem Druck der Pandemie verlegt die Rennserie ihren Saisonstart in Australien und will stattdessen am 28. März in Bahrain erstmals Vollgas geben. Der Trip nach Melbourne soll am 21. November nachgeholt werden, ehe der nächste Notkalender erstmals in Saudi-Arabien und schließlich nach insgesamt 259 Tagen erst am 12. Dezember traditionell in Abu Dhabi abgeschlossen ist.

Obwohl der Grand Prix in China erstmal aus dem Programm fliegt, will der neue Formel-1-Geschäftsführer an der Rekord-Welttournee mit 23 Etappen festhalten. „Es war ein arbeitsreicher Start in das Formel-1-Jahr und wir freuen uns bestätigen zu können, dass die Anzahl der geplanten Rennen für die Saison unverändert bleibt“, sagte Ex- Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali.

Harte Belastungsprobe

In dieser wird Michael Schumachers Sohn Mick sein mit Spannung erwartetes Debüt als Stammpilot für Haas geben, Sebastian Vettel nach sechs Ferrari-Jahren einen Neuanfang beim Werksteam Aston Martin unternehmen und Titelverteidiger Lewis Hamilton – trotz weiter offiziell offener Vertragssituation – mit Mercedes den historischen achten Fahrertitel seiner Karriere angreifen.

Ein Grand Prix in Deutschland ist 2021 nicht geplant. Vor der vierwöchigen Sommerpause im August warten elf Grand Prix. Nach der Unterbrechung stehen die restlichen zwölf Rennen an – darunter gleich drei Dreierpacks. So wird unter anderem an direkt aufeinander folgenden Wochenenden in Russland, Singapur und Japan sowie in den USA, Mexiko und Brasilien um WM-Punkte und Siege gekämpft. Eine Belastungsprobe. dpa