Formel 1

Weltverband FIA-Renndirektor stirbt mit 66 Jahren

Trauer um Whiting

Melbourne.Der plötzliche Tod von Renndirektor Charlie Whiting (Bild) hat die Formel 1 kurz vor dem Saisonstart geschockt. Der Brite starb am Donnerstag im Alter von 66 Jahren in Melbourne an einer Lungenembolie, wie der Motorsport-Weltverband FIA mitteilte. Noch am Tag vor seinem Tod hatte Whiting in Australien die Vorbereitungen auf das Auftaktrennen überwacht. „Die Formel 1 hat in Charlie einen treuen Freund und charismatischen Botschafter verloren“, sagte FIA-Präsident Jean Todt.

Die Rennställe und Piloten würdigten die wichtige Rolle Whitings in der Königsklasse. Seit 1997 war er als Renndirektor für den organisatorischen Ablauf aller Grand Prix, die Sicherheit und die Klärung technischer Streitfragen verantwortlich.

Ferrari-Pilot Sebastian Vettel berichtete, Whiting habe ihn am Mittwoch auf den ersten Metern seiner Streckenbesichtigung begleitet: „Man konnte ihn zu jeder Zeit alles fragen, seine Tür war immer offen.“ Whiting hatte seine Motorsport-Karriere als Mechaniker begonnen und feierte mit dem Brabham-Team 1981 und 1983 die WM-Titel von Nelson Piquet. dpa

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