Formel 1

Formel 1 Ferrari-Getriebe hat keinen Schaden erlitten

Vettel startet ohne Strafe

Archivartikel

Suzuka.Auf dem Formel-1-Jahrmarkt von Suzuka kann sich Sebastian Vettel weitere Pannen nicht mehr erlauben. Der zuletzt von Motorenproblemen heimgesuchte Ferrari-Star muss in Japan die WM-Wende gegen Mercedes-Mann Lewis Hamilton erzwingen.

Fünf Grand Prix vor dem Saisonende und bei 34 Punkten Rückstand auf den englischen Spitzenreiter rast Vettel die Zeit davon, die Asien-Tour droht für den Hessen zum WM-Flop zu werden. "Unser Tempo ist vielversprechend", versicherte der viermalige Weltmeister dennoch und beteuerte: "Ja", er könne Mercedes noch schlagen.

Immerhin wird Vettel von einer Startplatzstrafe nach dem skurrilen Crash mit Williams-Jüngling Lance Stroll auf der Auslaufrunde in Malaysia verschont bleiben. Der befürchtete Schaden am Getriebe hat sich nicht bestätigt, wie Ferrari mitteilte. Der regelwidrige Einbau eines neuen Ersatzteils ist damit hinfällig. Und auch der Defekt eines Karbonschlauchs darf sich auf dem unweit des Vergnügungsparks Motopia gelegenen Suzuka Circuit nicht wiederholen.

Im Schatten des Riesenrads will Vettel am Sonntag (7 Uhr MESZ/RTL) aber für seinen WM-Endspurt dringend nötige Kraft schöpfen. Viermal konnte der Heppenheimer schon auf dem 5,807 Kilometer langen Kurs gewinnen. Zuletzt 2013, als er seinen letzten Titel holte. "Ich bin nicht sehr besorgt, wir müssen aber die Probleme in den Griff bekommen", meinte Vettel angesprochen auf die jüngsten Defizite bei Ferrari in Sachen Zuverlässigkeit. (dpa)