Freudenberg

Freudenberg Zukunft der IT-Sparte ungewiss

Betriebsrat rechnet mit Verkauf

Archivartikel

Weinheim.Beim Weinheimer Mischkonzern Freudenberg denkt man offenbar über den Verkauf der IT-Tochtergesellschaft nach. Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ in ihrer Donnerstagausgabe zuerst berichtete, seien Gespräche mit möglichen Kaufinteressenten bereits angelaufen.

Das Unternehmen selbst teilte dazu auf Anfrage lediglich mit: „Derzeit werden zusammen mit dem Management der Freudenberg IT (FIT) verschiedene strategische Optionen zur bestmöglichen Entwicklung des Unternehmens geprüft. Eine Möglichkeit ist die Weiterentwicklung des Geschäfts mit einem strategischen Partner. Eine solche Option, wie auch mögliche andere, werden und wurden regelmäßig evaluiert.“

Klarheit zum 1. Januar?

Das klingt beim Konzernbetriebsrat von Freudenberg freilich schon deutlich konkreter. Ziel des Unternehmens sei es, die FIT bis zum 1. Januar 2019 zu verkaufen. Offenbar gebe es eine ganze Reihe von Interessenten für die IT-Sparte von Freudenberg. Allerdings sei auch die Option, einen strategischen Partner mit ins Boot zu holen, noch nicht gänzlich vom Tisch, erklärte der Konzernbetriebsrat.

Die Freudenberg IT GmbH & Co. KG erzielte 2017 mit knapp 900 Mitarbeitern einen Umsatz von 173 Millionen Euro. Rund 400 Mitarbeiter sind am Standort Weinheim beschäftigt.