Friedrichsfeld

Friedrichsfeld Einrichtung ist nur zu 47 Prozent ausgelastet / Einsparungen von rund 40 000 Euro

Bürgerservice zieht an den Goetheplatz

Archivartikel

Im Rahmen der „strategischen Haushaltskonsolidierung in Mannheim“ ist die Verwaltung beauftragt, ein System von alternierenden Öffnungszeiten für die Bürgerservices umzusetzen. In einem ersten Schritt ist hier der Bürgerservice Friedrichsfeld an der Reihe.

Bei einer Wochen-Öffnungszeit von 20 Stunden ist er nur zu 47 Prozent ausgelastet. Ein Drittel aller Kunden nutzen die Nachmittagsöffnungen am Mittwoch. Somit liegt der Bürgerservice Friedrichsfeld in seiner Auslastung an letzter Stelle im Vergleich zu allen anderen Bürgerservices. Um das Angebot jedoch auch weiterhin zu erhalten geht die Stadt Mannheim eine räumliche Kooperation mit der VR Bank Rhein-Neckar ein. Der Umzug war laut Vorlage für Ende September geplant.

Der Umzug bietet viele Vorteile, ist dem städtischen Papier zu entnehmen. Zum einen liegt der Bürgerservice dann ganz zentral am Goetheplatz, ist barrierefrei und außerdem wird es eine weitere Nachmittagsöffnung geben. Der Bürgerdienst wird dann dienstags und donnerstags von 8.30 bis 12.30 und von 14 bis 18 Uhr geöffnet sein.

Durch die räumliche Kooperation ist dann auch die Besetzung mit nur einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter ausreichend. Bisher mussten das aus Sicherheitsgründen immer zwei Personen sein. Die Leistungen des Bürgerservice werden in einem räumlich abgetrennten Bereich mit Zugang über das Foyer der VR Bank, jedoch mit einem separaten Wartebereich angeboten.

Die Verwaltung sieht die Vorteile in den bedarfsgerechten und bürgerfreundlichen Öffnungszeiten, dem barrierefreien Zugang in eine repräsentative Immobilie eines verlässlichen Vertragspartners, der ebenfalls an einer Standortsicherung interessiert ist sowie der weiteren Stadtteilpräsenz. Außerdem können so ab 2019 rund 40 000 Euro dauerhaft eingespart werden. Soweit das offizielle Papier aus dem Dezernat V.

Für die Räumlichkeiten im Rathaus plant die Verwaltung eine Nachnutzung. Wie die aussieht beziehungsweise was aus dem mit Spendengeldern der Bevölkerung für den renovierten Trausaal wird, konnte auf Anfrage beim Dezernat V nicht mitgeteilt werden. Nur so viel, dass es faktisch keine Nachfrage nach Trauungen mehr in Friedrichsfeld gab. -ion