Friedrichsfeld

Friedrichsfeld Großes Sportwochenende des Turnvereins mit vielen verschiedenen Wettbewerben

"Butzlumbä"-Wasserstaffel ein Höhepunkt des Gaudi-Turniers

Wenn ein Sportverein Geburtstag hat - wie feiert er dann? Natürlich sportlich. Und so hatte der Turnverein 1892, der in diesem Jahr sein 125-jähriges Bestehen feiert, zum großen Sportwochenende eingeladen. Los ging es am Samstagmorgen mit Olympiasieger Nils Schumann (siehe eigenen Bericht). Im Anschluss daran fand ein Beach-Volleyballturnier im Rahmen des LBS-Cups auf der Beachanlage statt. Hier hatte man mit Jürgen Keith, ehemaliger Spieler der Spielgemeinschaft EFN, sogar einen Deutschen Seniorenmeister im Beachvolleyball unter den Zuschauern.

Die Tennisspieler hatten zum Schleifchenturnier eingeladen und die Boulespieler machten mit ihren schweren Silberkugeln Jagd auf das Schweinchen, jene kleine Kugel, an die man möglichst nah heran herankommen sollte. Den ersten Abend ließ man mit Musik von DJ Tanne und leckeren Cocktails bei höchst angenehmen Temperaturen auf dem Sportplatz ausklingen.

Gaudi-Turnier mit zwölf Teams

Der zweite Tag begann mit einem ökumenischen Gottesdienst mit dem Thema "Bewegen ist Leben: Steh auf bewege Dich". Vorbereitet hatte den Gottesdienst die neue Gemeindereferentin Eva-Maria Erdel zusammen mit den beiden Pfarrern Monika Mayer-Jäck und Markus Miles. Neben den beiden Kirchenchören unter der Leitung von Claudia Schwabe und Wolfgang Sachs, die gemeinsam sangen, wirkten auch einige Aktive des Turnvereines sowie Eva Oettinger am Keyboard mit. Der Gottesdienst war für die katholische Gemeinde auch gleichzeitig der Auftakt zum Bazar, der aus Rücksicht auf das Sportwochenende in diesem Jahr nur am Montag stattfand. Nach dem Gottesdienst bildeten sich lange Schlangen an den Kassen und den Essenausgaben. Zum Glück hatte man sich seitens des Turnvereines auf diesen Ansturm eingestellt und konnte auch, als es drohte eng zu werden, noch Speisen nachordern. So wurde am Ende jeder satt und konnte sich nur auf das eigentliche Highlight des Wochenendes, nämlich das "Gaudi-Turnier der Friedrichsfelder Vereine" konzentrieren.

Insgesamt zwölf Teams mit jeweils fünf Aktiven mit teilweise sehr fantasievollen Namen hatten sich zu den Wettbewerben wie "Butzlumbä-Wasserstaffel", "Rollstuhlparcours", "Schwedenstaffel" oder auch "Sportplatzbiathlon" angemeldet. Und sie alle gaben ihr bestes, stets angefeuert vom begeisterten Publikum. Was sich hinter den einzelnen Wettbewerben verbarg, das erfuhren die Teilnehmer meist erst, wenn sie an der Reihe waren, sehr zur Freude des Publikums. Auf jeden Fall hatten alle einen Riesenspaß und am Ende gab es eigentlich auch (fast) nur Sieger.

Gleichzeitig hatten die Beachvolleyballer zu einem Freizeitturnier auf ihre Anlage eingeladen. Hier bildeten immer vier Freizeitsportler ein Beach-Team und auch hier wurde heiß um Sieg und Niederlage gekämpft. Man überlegt sogar, ob man nicht im nächsten Jahr eine Ortsmeisterschaft im Beach-Volleyball durchführen sollte. Doch jetzt stand erst einmal die Siegerehrung sowohl für die Gaudimeisterschaft als auch das Freizeit-Beach-Turnier an und für alle Teilnehmer gab es eine Urkunde und ein kleines Präsent, die jeweils ersten drei erhielten zusätzlich noch einen Pokal.

Damit ging das große Sportwochenende auch so langsam zu Ende. Es lag viel Zeit der Vorbereitung hinter den Organisatoren und auch das Wochenende selbst war nur mit vielen ehrenamtlichen Helfern durchführbar gewesen. Ihnen allen galt am Ende der Dank für ein wirklich hervorragend gelungenes Jubiläumssportwochenende. -ion