Friedrichsfeld

Friedrichsfeld Wettbewerb in der Bibliothek / Viel Lob von der erfahrenen Jury

Eva-Maria, Madleen und Lena lesen am besten

Es war erneut keine leichte Aufgabe für die Jury: In der Friedrichsfelder Zweigstelle der Bibliothek galt es, die besten jungen Vorleser des Stadtteils zu küren. Sechs Schülerinnen und Schülern – je zwei aus den Klassenstufen zwei bis vier der Friedrichsfeldschule – hatten sich zuvor in ihren Klassen für diesen Vorentscheid qualifiziert.

In die Bücherei wurden sie von zahlreichen Eltern und Lehrerinnen sowie von Konrektorin Simone Wissing begleitet. Die Schüler der Klassen zwei und drei bekamen einen ihnen unbekannten Text zum Vorlesen, die Schüler der vierten Klasse hatten zudem einige Lese-Aufgaben zu bewältigen, bei denen sie von Barbara Döhring beaufsichtigt und unterstützt wurden. Sie gehörte der Jury ebenso an wie die ehrenamtliche Bibliotheksmitarbeiterin Monika Krieger, Henning Raufelder vom Sponsor VR Bank und der Vorsitzende der IGF, Reinhard Schatz. Ausgesucht hatte den Lesestoff die Leiterin der Bibliothekszweigstelle, Birgit Leuther. Die Schüler der 2. Klasse lasen aus dem Buch von Heike Wiechmann „Die Monsterfänger und der Superknall“. Die Drittklässler lasen Passagen aus „4 ½ Freunde und der lispelnde Lockvogel“ von Joachim Friedrich. Die Schüler der vierten Klasse bewältigten ihre Aufgaben nach Vorlagen aus dem Buch von Sabine Zett „Schulausflug mit Oma“.

Ein sehr knappes Rennen

Obwohl die Jury schon seit vielen Jahren ein eingespieltes Team ist, tat sie sich auch dieses Mal wieder recht schwer, die Sieger zu ermitteln. „Die Kinder können einfach alle sehr gut lesen“, so Henning Raufelder. „Man merkt den Kindern wirklich an, dass die Leseförderung an der Friedrichsfeldschule sehr groß geschrieben wird“, sagte Reinhard Schatz. Bewertet wurden die Kriterien Aussprache, Betonung, Lesetempo und Lesefehler. Am Ende waren es nur wenige Punkte, die entschieden. Für alle Teilnehmer gab es zur Belohnung eine Urkunde und einen Buchpreis, die jeweils besten – Eva-Maria, Madleen und Lena – dürfen ihre Schule dann beim Stadtentscheid vertreten. -ion