Friedrichsfeld

Friedrichsfeld Hubertusjagd des Reit- und Fahrvereins / 30 Hindernisse auf einer zehn Kilometer langen Strecke

Flotter Ritt durch den Wald

Zur Hubertusjagd durch den herbstlichen Dossenwald, zu der der Reit- und Fahrverein eingeladen hatte, stellten sich eine große Anzahl an Reitern mit ihren Pferden ein. Beim Gottesdienst in der dazu eigens hergerichteten Reithalle mussten sogar noch Bänke herbei gebracht werden, um allen Besuchern Platz zu bieten. Gestaltet wurde der Gottesdienst von Diakon Albert Lachnit und seiner Tochter Hannah.

Er erinnerte dabei an den Heiligen Hubertus, den Schutzpatron der Jäger. Er hatte früh seine Frau verloren und sein Heil im Alkohol und einem ausschweifenden Leben gesucht. Bis ihm eines Tages ein Hirsch mit einem leuchtenden Kreuz im Geweih erschien. Das erzählte er seinem Beichtvater, der ihn mit Gottes Hilfe und dem Kreuz, welches er im Geweih des Hirsches gesehen hatte, wieder auf den rechten Weg zurück führte. Musikalisch wurde der sehr schöne Gottesdienst und auch später der Anritt zur Jagd vom Parforcehornbläserkreis Diana aus Weinheim umrahmt.

Nach dem Gottesdienst sammelten sich die Reiter auf dem Reitplatz. Begrüßt wurden sie alle vom Jagdherrn Rainer Forschner, der später auch die Schleppe legte. Nachdem Diakon Albert Lachnit Pferde und Reiter gesegnet und allen eine erfolgreiche Jagd gewünscht hatte, kam das Kommando: „Die Hunde“. Die großen französischen Hirschhunde der Hardt-Meute wurden sicher von ihrer neuen Hundeführerin Andrea Wiehn geführt, die als Joint Master einen guten Job machte. Bestens unterstützt wurde sie dabei von der Equipage der Hardt-Meute. Zudem war als Beobachter der Grand Senjeur der Jagdreiterei Master of Foxhounds Gert Klapschus mit dabei.

Ohne Unfall

Geritten wurde wie immer in zwei Feldern. Im ersten Feld galt es auf einer Strecke von rund zehn Kilometern bis zu 30 Hindernise zu überwinden. Die Hindernisse durften im zweiten Feld umritten werden. Es war eine sehr flotte Jagd mit hohem Tempo. Die Jagd verlief sehr geordnet und ohne Unfall. Das erste Feld wurde von Dr. Stefan Gropp angeführt, Piköre waren Dr. Arnold Schwarz und Peter Hofmann, Schlusspikör Ralf Jaugstetter. Das zweite Feld führte Sonja Schwald an, Schlußpikör war hier Peter Bauer. Am frühen Nachmittag erfolgte das Halali, das Curée für die Hunde sowie die Ausgabe der Brüche und Jagdknöpfe.

Bis dahin konnten sich die Besucher unter anderem an leckerer Suppe oder einem herzhaften Wildgulasch stärken. Wie immer hatte Vorsitzender Michael Mühlbauer mit seinem eingespielten Küchenteam für das leibliche Wohl sowohl der Reiter als auch der Gäste bestens gesorgt. Mit einem gemütlichen Beisammensein nach der Jagd klang der Nachmittag dann aus.