Friedrichsfeld

Friedrichsfeld Lokalschau beim Kleintierzuchtverein mit mehr als 80 Tieren / Kaninchen, Tauben und Hühner ausgezeichnet

Preise für Fellnasen und Federvieh

Bereits um sieben Uhr morgens begann beim Kleintierzuchtverein in Friedrichsfeld die Prämierung der tierischen Fellnasen und Federträgern bei der diesjährigen Lokalschau. Rund 40 Kaninchen sowie 40 Hühner und Tauben stellte der Verein bei der Lokalschau am Wochenende aus.

Die beiden Preisrichter Jürgen Thömmen aus Baiertal und Franz-Olaf Singer aus Ladenburg achteten bei ihrer Preisvergabe sowohl auf das Gewicht der Jungtiere, als auch auf ihre Körperform, den Pflegezustand und das Fellhaar.

Je nach Kaninchen-Rasse würden sich verschiedene Schwierigkeitsstufen bei der Haltung der Fellnasen einstellen. So sei es zum Beispiel am schwierigsten, ein zweifarbiges Tier zu züchten: Für die Lokalschau müssen die Farbabgrenzungen makellos sein, so der zweite Vorsitzende des Vereins, Manfred Trautmann.

Doch für die 18 Züchter, die auf dem Gelände des Vereins ihre Anlagen mit Dutzenden von Rassen-Kaninchen und Rassen-Geflügel haben, sei diese Arbeit ein ganz normales Unterfangen im Hobby der Kleintierzucht – zwar zeitaufwendig, aber dennoch ein schöner Ausgleich zum Berufsleben, meinte Trautmann.

Den meisten Züchtern wird das Hobby der Kleintierzucht in die Wiege gelegt, so der zweite Vorsitzende, da die Tiere meistens generationenübergreifend weitergegeben werden. „Quereinsteiger haben es schwerer als diejenigen, die mit der Kleintierzucht großgeworden sind“, erklärte Trautmann.

Umso mehr freuen sich die Züchter, wenn die Zucht und Haltung der Tiere mit einem Preis belohnt wird. Bei der diesjährigen Lokalschau erhielt Reiner Hils sowohl den Zuchtpreis für Geflügel als auch den Preis für das beste Tier bei den Hühnern. Mit seiner niederländischen Schönheitsbrieftaube gewann Manfred Trautmann den Preis in der Kategorie der Tauben, sowie den Leistungspreis bei den Kaninchen.

Das beste Kaninchenweibchen besitzt Karlheinz Götz, der in dieser Kategorie auch den Zuchtpreis gewann. Für den besten Rammler erhielt Uwe Zimmermann eine Auszeichnung.