Friedrichsfeld

Friedrichsfeld Ehepaar Eichhorn feiert Goldene Hochzeit

Seit 50 Jahren glücklich im eigenen Paradies

Vor 50 Jahren – es war der 15. August 1969 – läuteten die Hochzeitsglocken. Im Friedrichsfelder Hochzeitssaal gaben sich Karl-Heinz Eichhorn und Renate Hauck mit 21 Jahren das Ja-Wort. Schon in der Grundschule hatten sie sich kennengelernt, als Renate mit zehn Jahren aus Seckenheim mit ihrer Familie nach Friedrichsfeld gezogen war. „Ich bin zwar zugezogen, fühle mich in Friedrichsfeld aber zuhause“, versichert Renate Eichhorn.

Nach dem Abschluss der Volksschule haben sich die Wege erstmal getrennt, aber nach einiger Zeit trafen sich die Beiden wieder. „Wie das damals eben so war“, erzählt Karl-Heinz Eichhorn lächelnd. Die beiden schweißt aber nicht nur eine gemeinsame Schulzeit zusammen, sondern auch das Faible für einen bunten Garten. Jährlich veranstaltet der Friedrichsfelder Obst- und Gartenbauverein im Ziergarten der Eichhorns den Tag der offenen Gartentür.

Karl-Heinz Eichhorn ist gelernter Gärtnermeister und hat 50 Jahre lang bei der Stadt Mannheim als Bezirksleiter gearbeitet. Renate Eichhorn half als gelernte Einzelhandelskauffrau den Schwiegereltern beim Obst- und Gemüseverkauf. In etwa so läuft es heute auch noch: Karl-Heinz schuftet im Garten und produziert dort das Obst und Gemüse, und Renate Eichhorn verwertet das Ganze dann hinterher.

Im Ziergarten in der Alteichwaldsiedlung sind aber nicht nur verschiedene Pflanzenarten zu Hause, sondern auch eine Vielzahl besonderer Vögel. „Das ist mein großes Hobby“, sagt Karl-Heinz Eichhorn. Seine Frau hat mit den gefiederten Tieren zwar nichts am Hut, doch bei Ausstellungen half sie immer fleißig und gerne mit. Mit solch intensiven Hobbies wird vor allem eins schwer: Das Verreisen. Trotzdem hat es das Ehepaar in den vergangenen 30 Jahren immer wieder für ein paar schöne Tage nach Spanien gezogen. Davor fuhren sie mit ihren beiden Söhnen jährlich in Europa auf verschiedenste Campingplätze.

Der Urlaub sei für sie dazu da, um einfach mal nichts zu machen. „Aber eigentlich haben wir es zuhause schöner als irgendwo anders“, findet Renate Eichhorn. Im Entenstrich haben sie sich ihr eigenes Paradies erschaffen, in dem sie nicht nur ihre beiden Enkelkinder, sondern auch zahlreiche Freunde und Familie gerne besuchen kommen.