Friedrichsfeld

Friedrichsfeld Gerald Marzenell prominenter Schlachtfest-Gast

Tankstellenbesitzer gewinnt Benzin-Gutschein

Archivartikel

„Wohlfühlen“ – das war das große Schlagwort beim 13. Friedrichsfelder Schlachtfest des FC Germania in der Scheuer von Christel und Walter Ries. „Bereits eine halbe Stunde vor der offiziellen Eröffnung waren um die 20 Personen da“, berichtet Hans Joachim Schmidt vom Organisationsteam erfreut: „Es ist ein tolles Signal, dass sich die Friedrichsfelder hier in der Scheuer wohlfühlen.“

So ging es auch Gerald Marzenell, der nach der Essenszeit in die noch immer prall gefüllte Scheuer eintrat und sich als prominenter Gast den Fragen von Moderator Stefan Zyprian stellte: „Ich bin hier reingekommen und habe mich sofort wohlgefühlt. Ich kenne hier viele Leute, und es ist richtig familiär“, gestand er.

Meister-Trainer im Interview

Nichtsdestotrotz ist er einer, der in seiner aktiven Tenniskarriere durch die Welt gezogen ist, noch immer Rekordspieler der Tennis-Bundesliga ist und als aktueller Teamchef Deutscher Meister mit seinem Verein Grün-Weiß Mannheim geworden ist. Gern lauschten die Gäste dem 54-Jährigen, wie er über seine Karriere und den besonderen Geist, den die Mannschaftsmeisterschaft im Klub ausübt, berichtete. Und als er betonte, dass man die Jugend wieder mehr von ihren Handys und Playstations wegholen und für die Sportplätze gewinnen müsse, erntete er tosenden Applaus. „Um etwas zu erreichen, gehören dazu 80 Prozent Fleiß und Talent“, gab er einen Tipp an die nachwachsende Generation.

Vor und nach dem Interview mischte sich Marzenell unter die Besucher und war gerne zu Gesprächen und Fotos bereit. In der Küche blickte man derweil in leere Töpfe, das Wellfleisch, die Bratwürste und das Kraut hatten ihre Abnehmer gefunden. „Bei der Getränkeausgabe ging kein Bier ohne einen flotten Spruch heraus“, bestätigte Zyprian das herzliche Klima, das an diesem Tag vorherrschte.

Unterdessen hatte auch der Verkauf der Friedrichsfelder Kalender 2019 begonnen. Das Werk präsentiert in diesem Jahr historische Ansichten des Ortes. Im Eingangsbereich bereicherte Familie Dehoust die Veranstaltung wie in jedem Jahr mit ihrem Kürbis-Stand. Den Abschluss des Programms markierte das Gewinnspiel – mit kuriosem Ergebnis: Gewinner eines Tankgutscheines war ausgerechnet Werner Scheid. Ihm gehört die Aral-Tankstelle in Friedrichsfeld, er selbst hatte den Preis gestiftet. „Das könnte man nicht besser inszenieren“, bestätigte Zyprian unter dem großen Gelächter der Gäste. red