Friedrichsfeld

Friedrichsfeld MGV Frohsinnauf der Buga in Heilbronn

Umjubelter Auftritt beim Gartenschau-Besuch

Archivartikel

Der Familienausflug führte den MGV Frohsinn jetzt zur Bundesgartenschau nach Heilbronn, der Stadt, in der die Singgemeinschaft im Jubiläumsjahr ein umjubeltes Konzert gab. „Ist es hier schöner als bei der Gartenschau in Mannheim“, fragte sich zuvor mancher.

Einer Teilnehmerin gefielen die ideenreich angelegten Staudenbeete, einem anderen die Möglichkeit, mit dem Shuttleschiff auf dem Altneckar zu fahren. Einhellig begeistert waren alle von den Wasserspielen zu Walzerklängen oder Themen aus „La Traviata“. Am Vormittag versammelten sich alle beim zentral gelegenen Holzpavillon, auf dessen Bühne die Singgemeinschaft unter Leitung von Chordirektor Dietrich Edinger ein Open-Air-Konzert im Schatten des futuristisch gestalteten Gebäudes gab.

Das Konzert wurde von Jürgen Zink moderiert, Vorsitzender des Kurpfälzer Chorverbands Mannheim und selbst Sänger. Er kündigte das Ensemble als musikalischen Botschafter Mannheims für die Bundesgartenschau 2023 an.

Schon bei den ersten Liedern „Es zieht unser Lied in die Welt“ nach dem Marsch „Stars and Stripes Forever“ und„Zeig mir den Platz an der Sonne“ von Udo Jürgens gab es begeisterten Beifall. Edinger hatte die richtige Liedauswahl getroffen, seine Begeisterung und die der Sänger sprang sofort über. Zink ging auch auf die Situation der Laienchöre ein. Er sei der festen Überzeugung, dass sie fortbestehen werden, so lange es Menschen gibt, die Chorgesang mögen.

Weiter ging es mit „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, dem Gospel „Swing Low“ mit Jürgen Zink als Solist und weiteren flotten Liedern bis zum abschließenden „Dankeschön und auf Wiedersehn“. Bei der Zugabe, dem „Deutschmeister Regimentsmarsch“ forderte Edinger die Zuhörer auf, aufzustehen und mitzusingen, was sie auch begeistert taten.

Zink erwähnte auch das 140-jährige Bestehen des MGV Frohsinn und verabschiedete sich vom Publikum, nicht ohne zum Jubiläumsabend am 12. Oktober nach Friedrichsfeld einzuladen. Gesungen wurde auch auf dem Rückweg und bei der Einkehr.

Am Abend – zurück in Friedrichsfeld – hatte jeder die Antwort auf seine Fragen gefunden. Alfred Bauer, der den Ausflug mit 100 Teilnehmern organisiert hatte, erhielt ein ganz großes Dankeschön, das er sich redlich verdient hatte. red