Friesenheimer Eulen

Handball Eulen gegen Göppingen gefordert

Abwehr als Basis

Ludwigshafen.Bei den Eulen Ludwigshafen wird der Druck wieder größer. Nach der 23:27-Heimniederlage gegen den bis dato noch sieglosen TVB Stuttgart findet sich der Handball-Bundesligist auf dem vorletzten Tabellenplatz wieder – und damit in der dritten Saison in Folge voll im Abstiegskampf. „Torhüter- sowie Abwehrleistung waren nicht gut und auch der Angriff lief nicht flüssig. Es ist an ganz vielen Punkten gescheitert. Stuttgart hat es auch abgezockt gemacht, lange Angriffe gespielt und uns nicht in die Angriffe kommen lassen“, sagte Eulen-Profi Pascal Bührer.

Das Team von Trainer Benjamin Matschke muss nun zweimal auswärts ran. Am Sonntag, 16 Uhr, treffen die Ludwigshafener zunächst auf Frisch Auf Göppingen. Danach folgt vier Tage später die Partie beim Meister SG Flensburg-Handewitt. „Für uns hängen die Trauben am Sonntag hoch. Wir schauen aber noch nicht auf den Gegner, sondern auf uns. Wir wollen in allen Mannschaftsteilen eine bessere Leistung zeigen, als gegen Stuttgart“, sagt Matschke, der betont, dass er von der Mannschaft in den nächsten beiden Spielen eine Entwicklung sehen möchte.

Fragezeichen hinter Hanemann

Torhüter Stefan Hanemann könnte den Eulen vielleicht weiter fehlen. Der Keeper hatte zuletzt Wasser in der Lunge, musste schon gegen Stuttgart pausieren. Coach Matschke hat aber Hoffnung, dass der Schlussmann wieder zurückkommt. Martin Tomovski, der Eulen-Keeper Nummer zwei, hatte gegen Stuttgart – wie das ganze Team – einen ganz schlechten Abend. „Wenn wir es schaffen, dass unsere 6:0 und 5:1-Abwehrvariante funktioniert, haben es auch unsere Torhüter leichter, sich auszuzeichnen“, sagt Rechtsaußen Alexander Falk.

Unterdessen steht fest, wann die Eulen das DHB-Pokalviertelfinale bestreiten: Die Ludwigshafener empfangen am Dienstag, 3. Dezember, 19 Uhr, in der Friedrich-Ebert-Halle den Bundesligakonkurrenten TBV Lemgo-Lippe. 

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