Friesenheimer Eulen

Handball Eulen chancenlos beim 19:30 in Wetzlar

„Das war ein Spiel zum Vergessen“

Archivartikel

Wetzlar.Benjamin Matschke schimpfte. „Wir waren in allen Belangen, die ein Handballspiel ausmachen, unterlegen: Die Abwehr, das Spiel nach vorne und auch unsere Torhüterleistung waren nicht ausreichend. Speziell im Angriff ist es uns über weite Phasen nur schwer gelungen, den Ball in der Struktur zu halten und Lösungen zu finden“, sagte der Trainer der Eulen Ludwigshafen nach der deutlichen 19:30 (10:16)-Niederlage am Samstag in der Handball-Bundesliga bei der HSG Wetzlar: „Um in der Bundesliga zu punkten, bedarf es einer in allen Mannschaftsteilen außergewöhnlichen Leistung. Da wir es nicht geschafft haben, an unser Limit zu kommen, haben wir verdient verloren. Die Niederlage tut besonders weh, da wir uns viel vorgenommen hatten.“

Schon nach einer Viertelstunde lagen die Pfälzer mit 4:8 zurück, nach dem 10:16-Pausenstand fingen sich die Ludwigshafener einen 0:5-Lauf. „Der Halbzeitstand ließ uns noch eine Möglichkeit, wieder ins Spiel zu kommen, doch dann kam dieses 0:5. Uns ist es nicht gelungen, der HSG den Schneid abzukaufen. Im Moment fehlen mir die Worte für dieses Spiel, ich kann noch nicht sagen, woran es heute gelegen hat“, sagte Alex Falk und Schlussmann Stefan Hanemann meinte: „Wir haben den Start verschlafen. Das hat sich durch die gesamte Partie gezogen und uns das Leben schwer gemacht. Nach der Halbzeit sind wir nicht gut rausgekommen, wir haben neun Minuten gebraucht, um einen Treffer zu erzielen. Das ist definitiv zu lange. Dadurch haben wir es uns selbst verbaut, zurückzukommen. Das war ein Spiel zum Vergessen.“

Eulen Ludwigshafen: Hanemann, Lenz – Salger (3), Müller (2), Dietrich (3), Falk (3), Scholz, Dippe (4/1), Stüber, Hofmann (1/1), Haider (2), Hideg (1). mast