Friesenheimer Eulen

Handball Eulen unterliegen mit 24:27 bei Nordhorn-Lingen

Desolate erste Halbzeit

Nordhorn.Die Eulen Ludwigshafen haben am Mittwoch in der Handball-Bundesliga eine schmerzhafte 24:27 (7:15)-Auswärtsniederlage im Vier-Punkte-Spiel bei der HSG Nordhorn-Lingen kassiert. In der Emsland-Arena war Christian Klimek bei den Pfälzern wieder einsatzbereit. Dafür fiel kurzfristig mit Kapitän Gunnar Dietrich ein anderer Defensivstabilisator aus.

Zunächst gingen die Eulen mit 2:1 (4.) in Front. Doch dann gelangen der HSG Nordhorn drei Treffer in Folge. Die Friesenheimer hatten im Angriff Probleme. Nach drei Toren über Tempogegenstöße zog die HSG auf 7:3 (15.) weg. Hendrik Wagner kam ins Spiel und fügte sich mit drei Treffern auch gleich gut ein. Doch Nordhorn erhöhte auf 13:6 (23.). Bis zur Pause gelang den Eulen nur noch ein Treffer.

An der 15:7-Führung der Grafschafter hatte auch HSG-Torhüter Bart Ravensbergen einen großen Anteil. Der Schlussmann wehrte im ersten Durchgang zwölf Würfe ab. Zunächst sah es so aus, als ob Nordhorn-Lingen die Partie souverän runterspielen würde. Der überragende Robert Weber traf zum 20:11 (42.). Doch danach erzielten die Eulen sechs Tore in Folge. Wagner verkürzte auf 17:20 (49.). Danach stoppte Weber (elf Tore) die Friesenheimer Aufholjagd mit einem verwandelten Siebenmeter. In der Folge kamen die Eulen nicht mehr heran, auch weil der Holländer Ravensbergen in der Schlussphase weitere sieben Paraden sammelte.

Die Friesenheimer mussten letztlich die bittere Pille der Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten um den Ligaverbleib schlucken. „Wir haben im ersten Durchgang zu viele gute Chancen verworfen, der große Rückstand zur Pause war schon entscheidend“, sagte Eulen-Trainer Matschke. 

Eulen: Tomovski, Skof - Wernig (4/4), Scholz, Haider, Remmlinger, Durak (5/3), Bührer, Mappes (4), Wagner (4), Meddeb, Neuhaus, Damm, Valiullin (3), Klimek (1), Klein (3).