Friesenheimer Eulen

Handball Ludwigshafen trifft auf Erlangen

Die Eulen wittern ihre Chance

Archivartikel

Ludwigshafen.Das hatten sich die Handballer der Eulen Ludwigshafen ganz anders vorgestellt. Eigentlich hatte nicht nur Trainer Benjamin Matschke gehofft, dass seine Mannschaft mit viel Euphorie in das Bundesliga-Heimspiel am Samstag (20.30 Uhr) gegen den HC Erlangen geht. Mindestens ein Punkt war zuletzt bei der HSG Nordhorn-Lingen eingeplant. Doch die Eulen verloren, wenngleich es am Mittwoch auch gute Nachrichten gab.

Pascal Durak feierte nach einer Bänderverletzung sein Comeback, zeigte im Emsland aber keine gute Leistung und sagt im Rückblick: „Das war sicher die schlechteste erste Halbzeit, die wir jemals in der Bundesliga gespielt haben. Wenn du mit 7:15 zur Pause zurückliegst, dann wird es schwer, das Ding noch aufzuholen.“ Besonders der Rückzug sei ein Problem gewesen: „Wir haben so viele einfache Tore bekommen.“

Fast hätten die Ludwigshafener aber den großen Rückstand noch aufgeholt. „Zum Schluss hat ein bisschen die Cleverness gefehlt“, sagt Matschke und betont: „Gegen Erlangen können wir uns solch eine erste Hälfte sicherlich nicht leisten. Wir können guten Handball spielen, aber das müssen die Jungs auch von Anfang an zeigen.“

„Es ist was möglich“

Die Eulen treffen auf einen Gegner mit großem Selbstbewusstsein. Die Erlangener gewannen am Mittwoch gegen den bis dahin starken TVB Stuttgart überraschend deutlich mit 34:25. Matschke hat großen Respekt vor dem Tabellenzwölften, der sich im Sommer unter anderem mit dem Ex-Löwen Steffen Fäth und dem Schweden Simon Jeppsson von der SG Flensburg-Handewitt im Rückraum nennenswert verstärkt hat. „Das ist eine sehr gute Mannschaft, der ich aufgrund ihrer Besetzung noch mehr Punkte zugetraut habe“, sagt Matschke. Durak wittert aber dennoch eine Chance gegen den vermeintlichen Favoriten: „Wenn wir so auftreten wie gegen Hannover (27:27: Anmerkung der Redaktion), ist was möglich. Wir dürfen aber nicht mehr eine ganze Halbzeit verpennen.“