Friesenheimer Eulen

Handball Bundesliga-Abstieg der Eulen rückt immer näher

Die Hoffnung schwindet

Berlin.Für die Füchse war es ein genialer Abend – für die Eulen ein rabenschwarzer: Das dürfte es wohl gewesen sein für Ludwigshafen. Das Schlusslicht der Handball-Bundesliga verlor am Sonntag vor 7485 Zuschauern bei den Füchsen Berlin mit 20:32 (11:17). Da der VfL Gummersbach gegen den TBV Lemgo mit 25:19 gewann, haben die Ludwigshafener bei noch vier ausstehenden Spielen sechs Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. „Solange rechnerisch alles möglich ist, glauben wir weiter dran“, sagte Eulen-Kreisläufer Maximilian Haider.

In Berlin war die Mannschaft von Trainer Benjamin Matschke nur in den ersten fünf Minuten auf Augenhöhe. Den 1:3-Rückstand glichen die Pfälzer durch Treffer von David Spiler und Stefan Salger aus. Doch in der Folge zog Berlin auf 10:5 (17.) davon. Vor allem Silvio Heinevetter machte eine überragende Partie. Der Füchse-Torwart verzeichnete 14 Paraden. Bis zur Halbzeit bauten die Berliner ihren Vorsprung auf sechs Tore aus.

Berlin hat alles im Griff

„Wir haben wieder zu viele Fehler gemacht“, sagte Matschke. In der zweiten Hälfte fand kein Aufbäumen des Schlusslichts statt. Die Berliner kontrollierten die Begegnung. Hans Lindberg überragte mit einer Quote von neun Treffern bei zehn Wurfversuchen beim Hauptstadtclub. David Spiler und Kai Dippe waren mit jeweils fünf Toren die besten Schützen bei den Eulen. Kevin Struck sah nach einem Foulspiel an Pascal Bührer die Rote Karte (49.), doch das brachte die Füchse auch nicht aus dem Rhythmus. Letztlich waren die Eulen mit dem 20:32 noch gut bedient.

Eulen: Hanemann, Hoblaj – Spiler (5), Haider (2), Scholz (3), Stüber, Salger (2), Hideg, Feld, Remmlinger, Falk (2), Durak, Dippe (5/3), Bührer, Valiullin, Dietrich (1).