Friesenheimer Eulen

Handball Acht Treffer des Linkshänders reichen den Eulen bei der 28:32-Niederlage in Göppingen nicht

Ein starker Schmidt, aber keine Punkte

Archivartikel

GÖPPINGEN.Ein guter Start reichte nicht. Die Eulen Ludwigshafen haben in der Handball-Bundesliga die Überraschung verpasst und bei Frisch Auf Göppingen mit 28:32 (12:16) verloren. „Der Gegner hat das Spiel die ganze Zeit kontrolliert. Die Göppinger haben den Vorsprung clever verwaltet“, sagte der Ludwigshafener Trainer Benjamin Matschke, der in der Torhüterleistung den Unterschied sah: „Da hatten wir diesmal einfach nicht das, was man benötigt, wenn man etwas mitnehmen möchte.“

Die Eulen machten es Göppingen zunächst aber mit einer starken Defensivarbeit schwer. Nach elf Minuten führten die Pfälzer mit 7:5. Dann aber folgte der Bruch. Göppingen glich zum 7:7 (14.) aus und ging nach einem Tor von Allan Damgaard erstmals mit zwei Treffern Vorsprung (10:8, 18.) in Front. Bis zur Pause baute der Favorit die Führung auf vier Treffer aus.

Zu Beginn der zweiten Hälfte verkürzten die Eulen zunächst auf 14:16 (32.). Vor allem Linkshänder David Schmidt zeigte mit acht Treffern eine gute Leistung bei der Matschke-Truppe, die in der Folge aber wieder den Faden verlor. Göppingen zog auf 20:16 (36.) weg und lag auch danach stets deutlich in Front. Hoffnung beim mitgereisten Eulen-Anhang kam noch einmal auf, als Kreisläufer Kai Dippe zum 21:25 (45.) verkürzte und Frisch Auf nach einer Zwei-Minuten-Strafe für Jacob Bagersted und einem Wechselfehler gleich zweifach bestraft wurde. Doch die Pfälzer nutzten ihre doppelte Überzahl nicht. Im Gegenteil: Göppingen ging mit einem 26:21 (47.) aus der Unterzahl heraus und gewann letztlich ungefährdet. Daran änderte auch die Rote Karte für Kresimir Kozina (56.) nichts mehr.

„Ich muss meine Mannschaft auch loben. Sie hat sich nie aufgegeben und versucht, nach Lösungen zu suchen“, sagte Matschke, der mit den Ludwigshafenern weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz liegt.

Eulen: Peribonio (1. bis 37. Minute), Hanemann (37. bis 60. Minute) – Schmidt (8), Feld (4), Djozic (4/3), Dippe (3), Valiullin (3), Dietrich (2), Durak (1), Falk (1), Scholz (1), Haider (1), Bührer, Hruscak.