Friesenheimer Eulen

Handball Bundesliga-Schlusslicht Ludwigshafen verliert Heimspiel gegen SC Magdeburg deutlich mit 27:38

Eine einseitige Angelegenheit

LUDWIGSHAFEN.Die Eulen Ludwigshafen haben in der Handball-Bundesliga auch gestern Abend keinen Sieg eingefahren. Die Pfälzer verloren vor 1951 Zuschauern in der heimischen Friedrich-Ebert-Halle gegen den SC Magdeburg deutlich mit 27:38 (10:17). „Wir haben leider gegen eine Topmannschaft gespielt. Da war insgesamt nicht mehr drin“, sagte der Ludwigshafener Trainer Benjamin Matschke.

Dabei starteten die Eulen gut. Jannik Hofmann sorgte mit einem Doppelpack für eine 2:0-Führung nach zweieinhalb Minuten Spielzeit. Doch dann legten die Magdeburg Gladiators los. Nach elf Minuten lag das Team aus Sachsen-Anhalt mit 7:2 vorne. Michael Damgaard bekamen die Eulen nie in den Griff. Der Magdeburger Rückraumakteur erzielte neun Treffer. SC-Torhüter Jannick Green hielt auch stark.

Bis zur Pause rannten die Eulen dem Rückstand hinterher. Mathias Musche sorgte mit dem 14:7 (24.) für den Ligazweiten für einen Sieben-Tore-Vorsprung, der zur Halbzeit Bestand hatte. Nach dem Seitenwechsel agierten die Eulen im Angriff besser. Im Tor parierte Mathias Lenz einige Bälle und Fredric Stüber verkürzte für die Ludwigshafener auf 17:23 (41.). Doch Magdeburg kontrollierte die Begegnung im Stil einer Spitzenmannschaft und zog wieder auf 30:22 (50.) weg. In den letzten Minuten verwarfen die Pfälzer wieder einige Bälle. Magdeburg baute die Führung weiter aus und gewann letztlich mit elf Toren Vorsprung.

Müller bester Eulen-Werfer

SC-Keeper Green hatte nach den doch sehr einseitigen 60 Minuten zwölf Paraden gezeigt. Die beiden Eulen-Torhüter Hanemann und Lenz kamen zusammen gerade einmal auf vier gehaltene Bälle. Jerome Müller avancierte mit fünf Toren zum besten Schützen der Eulen, bei denen sich der Ausfall der Rückraumspieler Azat Vaiullin und Stefan Salger doch arg bemerkbar machte.

In der Tabelle sind die Eulen mit 1:17 Punkten Ligaschlusslicht.

Eulen: Lenz, Hanemann – Dietrich (4), Hideg (1), Stüber (3), Scholz (1), Feld (1), Falk (2), Hofmann (2), Durak (3/1), Bührer (4/1), Müller (5), Dippe (1), Haider. bol