Friesenheimer Eulen

Handball Ludwigshafen hält beim 19:26 lange mit

Eulen bieten Kiel großen Kampf

Archivartikel

Ludwigshafen.Die Eulen Ludwigshafen haben ihr erstes Heimspiel in der neuen Handball-Bundesligasaison verloren. Die Pfälzer boten vor 2249 Zuschauern in der Friedrich-Ebert-Halle dem großen Titelfavoriten THW Kiel beim 19:26 (11:13) aber lange die Stirn. Benjamin Matschke war nach der Niederlage gar nicht mal unzufrieden. „Bis zur 45. Minute haben wir es ganz gut gemacht, dann ist Kiel immer stärker geworden, und wir mussten leider abreißen lassen“, sagte der Eulen-Trainer, der diesmal im Tor auf Stefan Hanemann statt auf Routinier Matthias Lentz setzte.

Die Ludwigshafener legten einen tollen Start hin. Zunächst gingen die Eulen dreimal in Front, Kiel schaffte jeweils den Ausgleich. Dann verwandelte aber Pascal Bührer einen Siebenmeter zum 4:3 (9.), und Alexander Feld, der rechtzeitig fit geworden war, erhöhte auf 5:3 (10.). In der „Eberthölle“ wurde es laut.

Das Imperium schlug allerdings zurück. Mit vier Treffern in Folge drehten die Kieler den Spielstand. Der THW schien davonzuziehen, doch die Eulen krallten sich fest. Kapitän Gunnar Dietrich verkürzte sogar auf 10:11 (26.). Zur Pause führte Kiel nur mit zwei Toren Vorsprung.

Offenes Spiel bis zum 17:20

In der zweiten Halbzeit blieben die Eulen bis zum 17:20 (43.) auf Tuchfühlung – auch weil Stefan Hanemann eine ganz starke Leistung zeigte und letztlich zwölf Paraden und einen gehaltenen Siebenmeter verbuchen konnte. Kai Dippe sah bei den Eulen dann wegen Foulspiels die Rote Karte (39.), und in der Schlussviertelstunde mussten die Pfälzer abreißen lassen. Angetrieben von Domagoj Duvnjak zog Kiel auf 24:17 (52.) davon, damit war die Begegnung entschieden. „Leider hat Kiel am Ende seine Klasse gezeigt. Aber ich denke, wir haben gut dagegengehalten. Für mich persönlich war es ein tolles Spiel“, sagte Eulen-Keeper Hanemann.

Eulen: Hannemann, Lentz – Stüber (1), Salger (2), Feld (4), Dietrich (2), Scholz (3), Haider (1), Hofmann, Durak (2), Bührer (3/3), Falk. bol