Friesenheimer Eulen

Handball Ludwigshafen verliert unglücklich mit 17:20

Eulen bieten Magdeburg lange Paroli

Ludwigshafen.Hexenkessel Friedrich-Ebert-Halle. Die Eulen Ludwigshafen haben vor 2050 Zuschauern 45 Minuten lang gegen den Favoriten SC Magdeburg ein Riesenspiel gezeigt und hatten den Tabellensechsten am Rande einer Niederlage. Doch dann warfen die Pfälzer den Ball 13 Minuten lang nicht mehr ins gegnerische Tor. Letztlich stand so ein 17:20 (10:9) für das Team von Trainer Benjamin Matschke, das in der Tabelle weiter Vorletzter ist.

Die Eulen begannen vielversprechend. Die 6:0-Abwehr stand stark. In der gesamten ersten Hälften lagen die Ludwigshafener vorn. Die Magdeburger zeigten sich beeindruckt. Bei besserer Chancenverwertung wäre für die Eulen mehr als ein 10:9 zur Pause möglich gewesen.

Faden reißt nach dem 15:12

Auch im zweiten Durchgang diktierten die Pfälzer zunächst das Geschehen. Nach einem Zuckerpass von Dominik Mappes erzielte Kai Dippe das 15:12 (44.). Doch plötzlich bekamen die Ludwigshafener Probleme im Angriff. Dass der Favorit erst in der 54. Minute durch einen Treffer nach Tempogegenstoß mit 17:16 in Front ging, lag auch am überragenden Gorazd Skof im Eulen-Tor. Doch die Ludwigshafener ließen zu viele Chancen liegen. Pascal Durak verwarf einen Siebenmeter und vergab die Möglichkeit zum 17:17. Im Gegenzug erzielte Tim Hornke das 18:16 (56.) für Magdeburg.

Die Eulen versuchten es mit dem siebten Feldspieler. Es half nichts. Nach dem Lattentreffer von Gunnar Dietrich kassierten die Ludwigshafener das 16:19 (57.). Dass Dippe den Bann zwei Minuten vor Schluss zum 17:19 (58.) brach, kam zu spät. „Da war mehr drin. Leider haben wir in der letzten Viertelstunde im Angriff nicht mehr gut gespielt“, sagte Eulen-Rückraumakteur Jerome Müller.

Eulen: Skof, Tomovski – Stüber, Dietrich, Scholz (2), Haider, Remmlinger, Falk (4), Hofmann, Durak, Mappes (2), Müller (4), Durak, Neuhaus (1/1), Dippe (4), Valiullin, Klein. bol