Friesenheimer Eulen

Handball 23:33-Klatsche bei der TSV Hannover-Burgdorf nach schwacher zweiter Halbzeit

Eulen brechen ein

Hannover.Die Eulen Ludwigshafen müssen in der Handball-Bundesliga weiter um den Klassenverbleib bangen. Die Pfälzer verloren gestern Mittag vor 4164 Zuschauern bei der TSV Hannover-Burgdorf deutlich mit 23:33 (9:11).

Zugleich kam der TV Hüttenberg zu einem Unentschieden gegen den TBV Lemgo (24:24) und zog damit nach Punkten mit den Eulen (beide 13:49) gleich. Nur dank des besseren Torverhältnisses gegenüber den Hessen stehen die Eulen somit noch auf dem drittletzten und damit ersten Nichtabstiegsplatz.

„Schnell abhaken“

Die letzten beiden der 18 Bundesliga-Teams müssen am Ende der Saison absteigen. „Die Partie müssen wir schnell abhaken“, befand Eulen-Trainer Benjamin Matschke nach der Niederlage und fügte an: „Gegen Melsungen wollen wir am Donnerstag zu Hause wieder eine bessere Leistung zeigen.“

Die Eulen erwischten den besseren Start und führten nach acht Minuten mit 4:2 und nach einer Viertelstunde mit 5:3. Bei einer besseren Chancenverwertung hätten die Ludwigshafener sogar noch klarer führen können. Hannover-Burgdorf nahm eine Auszeit und kam danach etwas besser ins Spiel.

Timo Kastening sorgte mit seinem Treffer zum 7:6 (23.) für die erste Führung der favorisierten Recken. Die Eulen blieben aber bis zur Pause in Schlagdistanz. Nach dem Seitenwechsel drehte Hannover-Burgdorf dann aber auf. Die Niedersachsen zogen zunächst auf 14:9 (33.) davon. Die Eulen kamen zwar in der Folge noch einmal auf zwei Treffer (15:17, 38.) heran. Mit einem 6:0-Lauf entschied Hannover-Burgdorf dann allerdings die Partie, auch weil die Eulen zu viele Fehler machten und immer wieder leichte Treffer nach Tempogegenstößen hinnehmen mussten. Letztlich verloren die Friesenheimer noch deutlich.

Donnerstag gegen Melsungen

„Die zweite Halbzeit war wohl die schwächste in dieser Saison“, befand Matschke nach der klaren 23:33-Niederlage und betonte: „Da hat leider nicht mehr so viel funktioniert.“ Kapitän Gunnar Dietrich betonte: „Im zweiten Durchgang konnten wir leider nicht mehr Paroli bieten. Aber am Donnerstag gegen Melsungen werden wir es wieder besser machen.“

Eulen: Hanemann, Hoblaj – Stüber (2), Feld (3), Falk (4), Dietrich (1), Scholz (1), Schmidt (6), Djozic (5/5), Dippe (1), Valiullin, Weber, Bührer, Durak.