Friesenheimer Eulen

Handball 26:35-Niederlage beim SC Magdeburg

Eulen brechen ein

MAGDEBURG.Wie erwartet gab es für die Eulen Ludwigshafen gestern Abend in Sachsen-Anhalt nichts zu holen. Das Tabellenschlusslicht der Handball-Bundesliga verlor sein Spiel beim Tabellenvierten SC Magdeburg deutlich mit 26:35 (10:18) und hat damit weiter vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. „Wir haben gut begonnen, dann hat Magdeburg aber aufgedreht“, sagte Coach Benjamin Matschke.

Vor 6304 Zuschauern starteten die Eulen, die auf den angeschlagenen Mittelmann David Spiler verzichten mussten, sehr gut. Jannik Hofmann und Pascal Bührer warfen die Pfälzer zunächst mit 2:0 (4.) in Front. Und die Ludwigshafener boten dem großen Favoriten auch weiter gut Paroli. Das Matschke-Team lag zwischenzeitlich mit 5:3 (9.) und 7:6 (13.) voraus.

Doch nach dem Ausgleich von Michael Daamgard zum 7:7 (14.) und dem erstmaligen Führungstreffer des Magdeburgers Zeljko Musa zum 8:7 (15.) kam die Heimmannschaft ins Rollen. Nach dem 9:10 (18.) durch den starken Spielmacher Bührer ging bei den Eulen in der Offensive nicht mehr viel. Bis zur Halbzeit lagen die Friesenheimer mit acht Toren zurück.

Couragierter Auftritt von Salger

Die Eulen gaben sich nicht auf, doch gegen das Team um Rückraumspieler Daamgard, der mit acht Treffern bester Torschütze der Magdeburger war, kamen sie in der zweiten Hälfte nicht mehr heran. Da half auch ein couragierter Auftritt von Stefan Salger nichts. Dem Rückraumspieler gelangen sechs Treffer.

Eulen: Hanemann, Asanin - Salger (6), Stüber Dietrich (1), Hideg (1), Scholz (1), Haider, Remmlinger, Falk (2), Hofmann (2/1), Durak (3/3), Bührer (4), Müller (4), Dippe (2), Valiullin. bol